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Trainer Damnig: Wir kämpfen bis zum Schluss

Während der Landesliga-Primus FV Löchgau beim TV Oeffingen mit 3:2 gewann und auf Titelkurs bleibt, verlor der FV Ingersheim zu Hause mit 0:2 gegen Heimerdingen. Dabei war das Schlusslicht dem Tabellenzweiten lange ebenbürtig.

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Torjäger Philipp Sturm (links), hier im Kopfballduell mit dem Heimerdinger Alexander Frey, brachte den FV Löchgau in Oeffingen mit 2:0 in Führung.  Foto: 

Der FV Löchgau hat am Sonntag einen weiteren Schritt in Richtung Landesliga-Meisterschaft gemacht. Beim TV Oeffingen gewann die Mannschaft von Trainer Evangelos Sbonias knapp, aber verdient mit 3:2 (2:1). 40 Minuten dominierten die Löchgauer in der ersten Halbzeit das Geschehen. Der Tabellenführer spielte sich einige sehenswerte Möglichkeiten heraus und ging in der 23. Minute durch einen Kopfballtreffer von Francesco Prisco mit 0:1 in Führung. Acht Minuten später lief der FVL einen Angriff über mehrere Stationen, den Philipp Sturm zum 0:2 abschloss, indem er TVO-Torhüter Mario Peric überlupfte. Aus einem Abspielfehler resultierte in der 43. Minute dann der Anschlusstreffer des TV Oeffingen. Dominic Sessa vollendete seinen Konter mit einem Schuss aus 15 Metern zum 1:2. Dies war auch der Halbzeitstand.

In der 52. Minute kamen die Gastgeber durch eine Standardsituation zum Ausgleich. Daniel Schick verwandelte einen Freistoß direkt zum 2:2. Der FV Löchgau fand jedoch schnell wieder zurück zu seinem Rhythmus und ging nur fünf Minuten später durch Tom Kühnle mit 2:3 in Führung. In der verbleibenden halben Stunde spielte sich der TV Oeffingen, der mitten im Abstiegskampf steckt, einige Möglichkeiten heraus. Dennoch bestimmte weiter der Gast aus Löchgau die Begegnung. So hatte es sich der Meister in spe verdient, die knappe Führung über die Zeit gebracht zu haben. "Oeffingen hat phasenweise sehr gut mitgehalten, wir waren aber das bessere Team. Für uns war es wichtig, die Leistung aus dem Spiel gegen Ingersheim zu bestätigen und auch in Oeffingen wieder zu punkten", meinte Löchgaus scheidender Coach Sbonias. "Mit diesem Sieg haben wir unseren Vorsprung auf Platz zwei gehalten und damit einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Aufstieg gemacht." 13 Punkte Vorsprung sind es nach wie vor auf Heimerdingen. Je länger der FVL diesen Vorsprung halten kann, desto eher kann die Meisterschaft unter Dach und Fach gebracht werden. Weitere Siege vorausgesetzt spielt die Zeit also sehr stark für den Tabellenführer.

Das Landesliga-Schlusslicht FV Ingersheim musste dagegen eine bittere Niederlage hinnehmen. Gegen den TSV Heimerdingen war die abstiegsbedrohte Mannschaft über die gesamte Spielzeit ebenbürtig, kassierte aber durch zwei Fehler unnötige Gegentore. Von Beginn an erlebten die Zuschauer eine spannende Begegnung mit Chancen auf beiden Seiten. Heimerdingen war dabei besonders bei Kontern gefährlich. So führte ein Ballverlust in der 20. Minute zum 0:1. Obwohl die Ingersheimer engagiert weiter nach vorne spielten und mehrere hundertprozentige Chancen hatten, wollte ihnen der Ausgleich vor der Pause nicht gelingen.

Nach dem Seitenwechsel ging es geradezu turbulent zu. Denn nicht nur, dass beide Mannschaften zu zahlreichen besten Tormöglichkeiten kamen, dezimierte sich der FV Ingersheim selbst. Zunächst sah Georgios Katsanidis nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot (70.). Nachdem sich die Gäste in der Schlussphase durch mehrere wüste Fouls unsportlich verhalten hatten, ließ sich Ingersheims Keeper Fabio Dos Santos dazu hinreißen, sich ebenso unsportlich an seinem Gegenspieler zu revanchieren. "Santos war zuvor extrem angegangen worden, hatte sogar eine Verletzung davongetragen", berichtet FVI-Coach Sven Damnig. In dieser aufgeheizten Stimmung kam es zum Revanchefoul des Keepers, der dafür die Rote Karte sah. In den letzten Minuten musste ein Feldspieler ins Tor. In der Folge nutzte der TSV Heimerdingen seine Überzahl gnadenlos aus und kam in der Nachspielzeit durch einen Konter zum 0:2. Dabei blieb es auch bis zum Schluss. "Diese Niederlage ist sehr bitter für uns. Gegen den Zweiten zu verlieren ist grundsätzlich zu verschmerzen, aber die Art und Weise, wie es zu dieser Niederlage kam, ist sehr ärgerlich", so Damnig und gibt sich kämpferisch: "Wir haben noch zehn Spiele, und unsere direkten Konkurrenten kommen erst noch. Wir werden bis zum Schluss um den Klassenerhalt kämpfen." Die Aufgabe wird freilich nicht leicht. Acht Punkte Rückstand sind es zum vorletzten Platz, 15 Zähler auf den ersten Nichtabstiegsrang.

Einen 3:0-Sieg beim TSV Crailsheim feierte die Spvgg 07 Ludwigsburg. Die ersatzgeschwächten Schwarz-Gelben gingen in der 39. Minute durch Michael-Sebastian Jundt in Führung, der eine Vorlage von Sebastian Rief eiskalt aus kurzer Distanz verwertete. Die tief stehenden Nullsiebener ließen kaum Chancen der Gastgeber zu und sorgten Mitte der zweiten Halbzeit binnen vier Minuten für die Entscheidung. Zunächst schaltete David Pumilia mehrere Gegenspieler aus, ehe er in der 61. Minute mit einem Schuss ins lange Eck das 0:2 erzielte. In der 65. Minute war dann erneut Jundt erfolgreich - aus kurzer Distanz stellte er den 0:3-Endstand gegen nun völlig überforderte Crailsheimer her. Damit zogen die Ludwigsburger nach Punkten mit dem TSV gleich.

Der SV Salamander Kornwestheim hat im Kampf um den Klassenerhalt einen wichtigen 3:1-Sieg gegen den Tura Untermünkheim gefeiert. Zwar hatte Jannis Kronmüller die Gäste in der 23. Minute mit 0:1 in Führung gebracht, in der zweiten Halbzeit drehten die Gastgeber jedoch das Spiel. Es trafen Dominik Janzer (48./66.) und Baba Mbodji in der Nachspielzeit.

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