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Stimmen zum Derby

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Alfonso Garcia, Trainer des FSV 08 Bissingen: Das Beste für mich am ganzen Spiel war das Ergebnis. Alles, was wir in den letzten Wochen an den Tag gelegt haben, haben wir vermissen lassen wie Aggressivität und schnelles Umschalten. Nach vorne ging gar nichts, wir haben in der zweiten Halbzeit nicht einmal aufs Tor geschossen. Das Spiel kann nach den Chancen 3:1 oder 4:1 für Freiberg ausgehen. So ist das halt im Fußball, wenn man hinten drin jeden einzelnen Punkt braucht, gehen die Dinger nicht rein. Wir stehen gut da und dann schaut das anders aus. Wenn der SGV, der bis zur 91 Minuten alles versucht hat, so weiterspielt und mit diesem Engagement weitermacht, dann wird Freiberg ganz sicher auch die Punkte holen, damit wir in der nächsten Saison wieder ein schönes Derby haben.

Marcus Wenninger, Coach des SGV Freiberg: Wir waren über 90 Minuten spielbestimmend und hatten ein klares Chancenplus. Das einzige was wir uns ankreiden müssen ist, dass wir im Abschluss nicht gut genug waren, das Ding einfach über die Linie zu drücken. Wir haben einen Fehler in der Defensive gemacht, den man nicht machen darf, und wurden auch gleich bestraft. Wir machen nach vorne viele Dinge gut, und bleiben dann im Abschluss ein Stück weit hängen, inklusive der 92. Minute, als Shaibu Oubeyapwa mit der Direktabnahme das 2:1 hätte schießen können. Wir haben zweimal hintereinander gegen den Tabellendritten gespielt, erst beim KSC II und jetzt gegen 08 Bissingen und haben vier Punkte geholt. Es hätten auch sechs sein können, oder sogar müssen. Das ist auf der einen Seite das Positivum, dass wir in der Lage sind, nicht nur gegen die Oberen mitzuhalten, sondern sie auch zu besiegen. Die Situation mit dem Handspiel habe ich nicht genau gesehen. Ich habe mich bei Bissinger Spielern rückversichert, und die haben zugegeben, es sein ein klares Handspiel gewesen. Bei uns haben sechs, sieben Leute protestiert, das machen wir im Normalfall nicht. Aber dahinter wollen wir uns nicht verstecken.

Luca Wöhrle, FSV 08 Bissingen früher SGV Freiberg: Für mich war es ein ganz normales Spiel. Wir wussten, dass es schwierig wird. Es war sehr kampfbetont. Beide können mit dem Unentschieden leben, aber beiden bringt es nicht viel.

Oskar Schmiedel, Kapitän des FSV 08 Bissingen, zur Situation, die zum Eigentor führte: Ich wollte zum Ball, Burkhardt, der zuvor gegen Kunde abgewehrt hatte, wollte zum Ball und ich blocke ihn dann ins Tor. Wir hatten sicher weniger vom Spiel und waren nicht so zwingend. Die Freiberger sorgten am Ende für mehr Gefahr. Wir haben nie die Ordnung verloren, waren immer hinten und haben versucht, etwas einfacher zu spielen.

Sebastian Bortel, Kapitän des SGV Freiberg, zur "Handszene": Ich war selbst mit im Sechzehner, es war ein klares Handspiel. Muzliukaj köpft den Ball aufs Tor, der Bissinger geht mit der Hand zum Ball. Nach dem Spiel haben sogar ein paar Bissinger gesagt, es sei komisch gewesen, dass der Schiedsrichter das nicht gesehen habe. Da muss man einen klaren Elfmeter geben. Ob der Ball dann letztendlich drin gewesen wäre, sei dahingestellt. Es ist überhaupt kein gerechtes Unentschieden. Wir haben in der ersten Halbzeit mehr gemacht und auch in der zweiten hatten wir klare Torchancen. So ist Fußball. Wenn wir vor einer Woche gesagt hätten, wir holen in Karlsruhe drei Punkte und gegen Bissingen einen, hätten wir das wahrscheinlich unterschrieben. Unterm Strich müssen wir damit leben.

Spetim Muzliukaj, SGV Freiberg, zum nicht gegebenen Elfmeter: Das war ganz klar Hand. Das haben auch drei, vier Bissinger gesagt. Wieso der Schiri nicht gepfiffen hat, weiß ich nicht und kann es auch nicht verstehen. Er war schon das ganze Spiel über immer ein bisschen gegen uns. Wir hatten das Spiel 90 Minuten in der Hand. Bissingen hatte eine Torchancen, und die haben wir ihnen gegeben. Sonst hatten sie gar nichts vom Spiel. Wir hatten klare Chancen. In der zweiten Halbzeit durch Shaibu und schon in der ersten Hälfte durch zwei, drei Kopfbälle.

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