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Spitzenspiel zum Hinrunden-Abschluss

Am 15. Spieltag der Fußball-Landesliga kommt es zum Spitzenspiel zwischen der Spvgg 07 Ludwigsburg und dem FV Löchgau. Der FVL kann die Hinserie ungeschlagen beenden. Schlusslicht Ingersheim fährt als Außenseiter nach Rutesheim.

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Im Duell der Fußball-Landesligisten FV Löchgau gegen Spvgg 07 Ludwigsburg könnte an diesem Wochenende eine Serie reisen. Der FV Löchgau dominierte die Landesliga, Staffel 1, bislang und hat bei 13 Siegen aus 14 Spielen sowie einem Unentschieden fast die maximale Ausbeute eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Evangelos Sbonias steht deshalb unangefochten auf dem ersten Tabellenplatz. Wenn es nach den Löchgauern geht, dann beenden sie die Hinrunde auch ohne Niederlage - besser noch wäre ein Sieg, mit dem die Löchgauer wiederum die Serie der Ludwigsburger beenden würden. "Wir wollen auch das letzte Spiel der Vorrunde gewinnen und so die erste Saisonhälfte ungeschlagen beenden", sagte FVL-Trainer Sbonias, "mit Ludwigsburg steht uns aber nochmal eine richtig große Hürde bevor".

Seit acht Spielen haben die Ludwigsburger nicht mehr verloren. Allerdings teilten die Schwarz-Gelben zuletzt auch zwei Mal die Punkte. Mit sechs Unentschieden hat das Team von Trainer Marco Fischer so oft wie keine andere Mannschaft in der Liga remis gespielt.

Ein Grund hierfür ist die gute Defensive, die bislang neun Gegentore zuließ. Nur eine Verteidigungsreihe steht in dieser Saison noch stabiler: Die des FV Löchgau (zwei Gegentore).

"Nullsieben spielt eine hervorragende Saison", lobt FVL-Coach Sbonias den Gegner vor dem Aufeinandertreffen an diesem Samstag (14.30 Uhr/Jahnstadion). Die Defensive der Elf vom Fuchshof hat er dabei als Prunkstück ausgemacht. "Ich habe Ludwigsburg einige Male in der Saison beobachtet. Gegen diese Mannschaft muss man erst einmal ein Tor erzielen. In der Defensive stehen sie sehr stabil."

Allerdings: Beim FV Löchgau läuft es momentan nicht nur in der Abwehr, sondern auch im Angriff richtig rund - die Balance zwischen den Mannschaftsteilen stimmt. Mit 41 erzielten Toren liefert der FVL in der Offensive mehr als nur durchschnittliche Zahlen ab. Philipp Sturm (zehn Saisontore), Alexander Götz (9) und Dominik Wolter (8) bilden ein kaum auszurechnendes Sturmtrio, das der in der Vorsaison oft viel zu harmlosen FVL-Offensive die nötige Durchschlagskraft gibt.

Im Gegensatz dazu sind die Ludwigsburger noch auf der Suche nach der Effizienz im Angriffsspiel. Viel zu selten stellte die Fischer-Elf ihre offensiven Qualitäten bislang unter Beweis, gerade einmal 19 Saisontore konnten die Schwarz-Gelben bis dato bejubeln.

Sbonias warnt dennoch: "Nach Standardsituationen ist Ludwigsburg brandgefährlich. Da müssen wir aufpassen."

Der FV Ingersheim spielt bereits an diesem Freitag (19 Uhr) beim SKV Rutesheim. Im Duell mit dem Tabellendritten ist die Mannschaft von Trainer Sven Damnig nur Außenseiter. Ein Punktgewinn wäre für das Schlusslicht der Landesliga bereits ein Riesenerfolg. "Rutesheim kommt mit viel Tempo über die Außenbahnen", sagt Damnig, "wir müssen kompakt stehen und dürfen nicht ins offene Messer laufen."

Nach dem Spielausfall am vorangegangenen Spieltag - wegen starker Regenfälle, die der Rasenplatz im Fischerwörth nicht verkraftet hatte, war die Partie gegen Kornwestheim abgesagt worden - hatte der FVI eine kleine Regenerationspause. Und die hat dem Team gut getan, meint Damnig: "Einige Spieler hatten noch kleine Blessuren, das ist jetzt nicht mehr der Fall."

Der SV Salamander Kornwestheim bestreitet am Sonntag (14.30 Uhr) das nächste richtungsweisende Spiel. Vor eigenem Publikum trifft das Team von Trainer Markus Fendyk auf den TV Oeffingen. Mit zehn Punkten hat der Aufsteiger genauso viele Punkte eingefahren wie der SVK, beide Teams belegen in der Tabelle momentan einen Abstiegsplatz. Dies bedeutet aber auch, dass sich eines der beiden Teams im Abstiegskampf Luft verschaffen kann.

Nach zuvor fünf Niederlagen in Folge hatten die Kornwestheimer am vorherigen Spieltag mit dem 0:0 gegen den SV Schluchtern ein kleines Erfolgserlebnis und gehen motiviert in die Partie gegen Oeffingen. "Wir müssen bis zur Winterpause so viele Punkte wie möglich einfahren", sagt SVK-Coach Fendyk.

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