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Spielerisch verbessert, aber weiter erfolglos

Das 0:2 beim FC 08 Villingen war das 14. sieglose Spiel in Serie für den SGV Freiberg in der Fußball-Oberliga. Nach zwei Platzverweisen beendeten die Wasen-Kicker die Partie nur zu neunt. Der neue Coach Marcus Wenninger stellte dennoch Fortschritte im Spiel seiner Elf fest.

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Stürmer Spetim Muzliukaj (vorne), hier eine Szene aus dem Heimspiel gegen Pfullendorf, hatte in Villingen das Freiberger Führungstor auf dem Fuß.  Foto: 

Ohne die erhofften Punkte kehrte der Fußball-Oberligist SGV Freiberg am Samstagabend vom Auswärtsspiel beim FC 08 Villingen an den Wasen zurück. Auch mit dem neuen, altbekannten Trainer Marcus Wenninger konnten die Blau-Weißen ihre Negativserie nicht stoppen. Das 0:2 beim direkten Konkurrenten Villingen war die 14. sieglose Begegnung nacheinander für den SGV.

Doch nicht nur das Spiel ging verloren, zudem wurden zwei Freiberger Akteure mit der Roten Karte vorzeitig zum Duschen geschickt. Trotz Niederlage und doppeltem Platzverweis gab es aus Sicht des Trainers auch Positives zu berichten. "Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut mitgehalten und uns auch die ein oder andere gute Möglichkeit herausgespielt", sagte Wenninger. Wichtiger noch war, dass sich die Gäste auch nach Platzverweisen und Gegentoren nicht hängen ließen. "Bis zum Schluss hat die Mannschaft alles gegeben", betont Wenninger. In der Tat bedeutet dies einen deutlichen Fortschritt gegenüber den letzten Spielen, in denen sich die Freiberger Kicker allzu oft frühzeitig geschlagen gaben. "Wenn wir uns in jedem Spiel steigern, sollten bald die nötigen Punkte zum Klassenerhalt drin sein. Den ersten Schritt in die richtige Richtung hat die Mannschaft getan", so Wenninger.

Obwohl Freiberg mehr Kampfgeist und mannschaftliche Geschlossenheit zeigte als bisher, wurden die Chancen im Angriff nicht genutzt. Spetim Muzliukaj und Marius Kunde scheiterten jeweils an FCV-Keeper Marijan Huljic. Auch die Gastgeber kamen immer wieder gefährlich vor das SGV-Tor. In der 16. Minute konnte Fabio Morello aus der Freiberger U 19 seinen Gegenspieler nur mit einer Notbremse stoppen und sah dafür die Rote Karte. So waren die Blau-Weißen 75 Minuten lang in Unterzahl. Doch anders als in den vergangenen Wochen ließen sie nicht die Köpfe hängen, sondern zeigten mehrere sehenswerte Angriffe, die jedoch nicht zum Erfolg führten. So blieb es bis zur Pause beim 0:0.

Nach dem Seitenwechsel war die SGV-Hintermannschaft noch nicht ganz sortiert, als Gian-Luca Reho in der 47. Minute aus gut 20 Metern abzog. Moritz Welz im Kasten war machtlos. Vom 0:1-Rückstand unbeeindruckt legten die Freiberger alles ins Spiel nach vorne. In der 58. Minute verloren sie jedoch in der Vorwärtsbewegung den Ball. Die Hausherren, die das Umschaltspiel sicherer beherrschten als der SGV, nutzten die frei gewordenen Räume in der Gästeabwehr. Benedikt Haibt schloss den Villinger Konter erfolgreich zum 2:0 ab. Dies bedeutete die Vorentscheidung, da die Badener ihre Überzahlsituation souverän nutzten. In der 74. Minute wurde schließlich auch Niklas Pollex, einer weiterer Youngster im Team, nach einem groben Foul mit der Roten Karte des Feldes verwiesen. Nur noch zu neunt schafften es die Gäste immerhin, keinen Gegentreffer mehr zu kassieren. War die Hintermannschaft in der vergangenen Woche nach einem 0:2-Rückstand förmlich auseinander gebrochen, stand die Abwehr diesmal sicher. Mit dem 2:0 vergrößerte der FC 08 Villingen seinen Vorsprung auf den SGV Freiberg auf fünf Zähler. "Natürlich können wir nach einer Niederlage nicht zufrieden sein. Aber das, was meine Mannschaft abgeliefert hat, macht zumindest Hoffnung für die nächsten Partien", sagte Marcus Wenninger.

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