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Germania-Trainer Schmid: Alle sind glücklich

Eine besondere Brisanz besitzt das Spiel der Fußball-Bezirksliga zwischen dem SV Germania Bietigheim und dem GSV Pleidelsheim am morgigen fünften Spieltag. Klarer Favorit ist der FV Ingersheim beim Gastspiel in Eglosheim.

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Nach dem spektakulären Wechsel einer kompletten Mannschaft mit Trainerteam im vergangenen Jahr vom Bezurksligisten GSV Pleidelsheim zum damaligen A-Ligisten SV Germania Bietigheim ist Normalität eingekehrt. In den vergangenen 15 Monaten profitierten alle Seiten, nachdem sich die Aufregungen un d Enttäuschungen gelegt hatten. "Es hat am Ende doch für jeden alles gepasst, die Vereine sind glücklich. Germania ist in die Bezirksliga aufgestiegen, der GSV hat eine neue, unbekannte und gute Mannschaft hinbekommen, die Zweiter wurde und um den Aufstieg in die Landesliga mitgespielt hat und jetzt wieder vorne dabei ist", fasst der aktuelle Bietigheimer und ehemalige Pleidelsheimer Trainer Matthias Schmid die Fakten zusammen. "Klar, ich war sechs Jahre dort, wir sind zweimal Pokalsieger geworden, haben Relegation gespielt. Viele unserer Jungs sind beim GSV groß geworden, sind teilweise Pleidelsheimer. Am Ende hat man eben gemerkt, dass Trainer und Mannschaft nicht mehr zum Verein gepasst haben. Aber mittlerweile sind alle Wogen geglättet", verweist Schmid auf die gelb-schwarze Vergangenheit eines Großteils des Germanen-Aufgebots, will sich am Sonntag aber auf die sportliche Aktualität konzentrieren.

Nach einem guten Start und zwei Siegen haben die Bietigheimer die beiden letzten Spiele verloren und dabei keinen Treffer erzielt. Die personelle Situation hat sich jetzt sogar noch verschärft, denn gegen Pleidelsheim fällt Martin Maier aus, der am Wochenende heiratet. Gut für die Germanen, dass wenigstens Alexander Haiber wieder dabei sein kann, dem allerdings nach langer Pause die Spielpraxis fehlt. "Es drängt sich keiner auf", verweist Trainer Schmid auf ein Problem im Sturmzentrum. "Eine Kopfballchance durch Maier in der zweiten Halbzeit ist einfach zu wenig", so Schmid nach der Partie zuletzt in Ingersheim. "In der ersten Halbzeit haben wir uns gut präsentiert", hofft der Coach, dass sich sein Team auf dem Kunstrasenplatz beim Vereinsheim morgen über 90 Minuten reinhängt. Der GSV hat aus zwei Auswärtspartien bislang einen Punkt geholt. Dafür klappte es mit schon 15 Treffern daheim umso besser.

Alles andere als sein klarer Sieg beim SKV Eglosheim, der am vergangenen Wochenende 0:11 daheim gegen den Tabellenführer TSV Merklingen verloren hat, wäre für den FV Ingersheim eine Enttäuschung. Spiel für Spiel finden die Ingersheimer besser zusammen, langsam greifen die Automatismen.

Auch beim SV Freudental ist der neue Trainer Toni Pavone dabei, die richtige Balance zwischen der starken Offensive und der nicht immer sicheren Defensive zu finden. Noch ist die Mannschaft während der 90 Minuten Schwankungen unterworfen. Am Sonntag gastiert die SKV Rutesheim II am Birkenwald.

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