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FV Löchgau kann's auch ohne Götz

In der Fußball-Landesliga stürmt der FV Löchgau weiter vorneweg. Der Spitzenreiter wies den Aufsteiger Spvgg Gröningen-Satteldorf mit 4:0 in die Schranken. Die Spvgg 07 Ludwigsburg rettete ein Remis mit einem Last-Minute-Tor.

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Die Löchgauer sind in der Fußball-Landesliga das Jubeln gewohnt. Das 4:0 gegen Satteldorf war für den FVL der 13. Sieg im 14. Saisonspiel.  Foto: 

So schnell haut den Tabellenführer der Fußball-Landesliga momentan nichts um - auch nicht die Ausfälle von Leistungsträgern. Am 14. Spieltag zeigte der FV Löchgau dem Aufsteiger Spvgg Gröningen Satteldorf, der bis dahin eine gute Runde gespielt hatte, die Grenzen auf und gewann klar mit 4:0. Trotz des Ausfalls von Torjäger Alexander Götz (neun Saisontore), der wegen einer Gelb-Roten Karte vom vorangegangenen Spieltag nicht auflaufen durfte, siegte die Elf von Trainer Evangelos Sbonias am Ende ungefährdet.

Vor 100 Zuschauern in Löchgau kam nie das Gefühl auf, als könnten die Gäste aus Satteldorf dem Spitzenreiter gefährlich werden. Sbonias nannte den 4:0-Erfolg eine "souveräne Leistung". Der FVL-Trainer freute sich über die Erkenntnis, dass seine Mannschaft Ausfälle wichtiger Stützen scheinbar mühelos kompensieren kann. "Um das klarzustellen: Alexander Götz ist einer der herausragenden Fußballer im Team", betonte Sbonias, "trotzdem ist es wichtig zu sehen, dass andere Jungs da sind, die das auffangen können, wenn er mal nicht da ist." Ein Sonderlob verteilte der FVL-Übungsleiter an Hannes Walter, der in die Startformation rückte und maßgeblich zum 13. Saisonsieg beitrug.

Gegen die tief stehenden Satteldorfer, die zu Beginn des Spiels nur zweimal durch Konter gefährlich wurden, leitete Walter das 1:0 nach einer Viertelstunde ein: Walter spielte auf Tom Kühnle, dessen flache Hereingabe Dominik Wolter zum 1:0 verwandelte.

Nach der Pause erhöhte der Tabellenführer dann zügig auf 2:0. Ein Foul an Kühnle im Satteldorfer Strafraum wertete Schiedsrichter Denis Bisaki als elfmeterreif. Wolter trat zum Strafstoß an, scheiterte aber zunächst an Satteldorfs Schlussmann Manuel Schoppel, der den Ball aber nur nach vorne abwehren konnte. Den Nachschuss brachte Wolter dann über die Linie (56.).

Der eingewechselte Philipp Sturm bediente eine Viertelstunde vor dem Ende mit seiner ersten Aktion Walter, der im Eins-gegen-eins-Duell cool blieb und auf 3:0 erhöhte. Den Schlusspunkt setzte Sturm dann selbst: Eine Flanke von Shpejtim Islamaj köpfte der Angreifer zum 4:0 ins Satteldorfer Tor (84.).

Die Spvgg 07 Ludwigsburg hat mit einem Tor in der Nachspielzeit einen Punkt gegen Aufsteiger Aramäer Heilbronn gerettet. Den Treffer zum 2:2 erzielte Steffen Leibold in der vierten Minute der Nachspielzeit. Auf vom Dauerregen durchnässten Rasen in Heilbronn zeigte die Elf von Trainer Marco Fischer im ersten Durchgang die schwächste Halbzeit der bisherigen Saison. Die Schwarz-Gelben kamen mit dem kampfstarken Gegner und dem rutschigen Geläuf überhaupt nicht zurecht, Fehlpässe und Ballverluste häuften sich. Umut Calik erzielte für die Aramäer in der 33. Spielminute die verdiente Führung. Jermaine Wesley erhöhte nach dem Seitenwechsel auf 2:0 (53.). Mit einem glücklichen Tor verkürzten die Ludwigsburger: Einen Schuss von 07-Innenverteidiger Tobias Baus fälschte Maurice Steller unhaltbar zum 1:2 ab (83.). In der Schlussphase drängte Ludwigsburg noch einmal nach vorne. Aramäer-Verteidiger Linus Metzer sah drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit Gelb-Rot - Heilbronn war in einer hektischen Schlussphase mit einem Mann in Unterzahl.

Denn viel umjubelten Ausgleich machte Baus möglich: Der Innenverteidiger wurde in der vierten Minute der Nachspielzeit nach einer Einzelaktion gleich von drei Aramäern attackiert, Schiedsrichter Martin Adelsberger entschied auf Elfmeter. Leibold trat an und verwandelte sicher. Ludwigsburg hat nun seit acht Spielen nicht mehr verloren und mischt weiter im oberen Tabellendrittel mit. Marco Fischer meinte: "Das war ein dreckiges Unentschieden. Aber um oben mitzuspielen, muss man auch einmal so Punkte holen."

Während der Dauerregen den Ludwigsburgern in Heilbronn arg zu schaffen machte, fiel das Kellerduell zwischen dem FV Ingersheim und dem SV Salamander Kornwestheim gleich ganz ins Wasser. Die 30 Liter Regen pro Quadratmeter am Freitagabend hatte der Rasen im Fischerwörth nicht verkraftet, sodass die Gemeinde Ingersheim den Platz sperrte. Die Partie zwischen dem FVI und Kornwestheim wird am 13. Dezember (14 Uhr) nachgeholt.

Der TSV Münchingen ist in einer Abwärtsspirale gefangen. Gegen den Tabellen-Zweiten TSV Heimerdingen verlor das Team von Trainer Ömür Bozkurt das dritte Spiel in Folge. Nach dem 2:3 rutschte der TSV auf den vorletzten Tabellenplatz ab, weil der TV Oeffingen gegen den FC Viktoria Backnang den dritten Saisonsieg (2:0) einfahren konnte und an den Münchingern in der Tabelle vorbeizog.

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