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Fußball-Bezirksliga - Pleidelsheim mit klarer Ansage: Meisterschaft

Der Saisonstart der Fußball-Bezirksliga weist gleich einen Knüller auf: Am Sonntag empfängt der Tabellendritte der vergangenen Spielzeit, der SV Kornwestheim, den Vizemeister GSV Pleidelsheim. Der kennt nur ein Ziel: Meisterschaft.

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Am Samstag beginnt in der Bezirksliga wieder der Kampf um den Ball, wie hier zwischen Piero Stampete (links) vom FV Ingersheim und Marc Seifert vom SV Germania Bietigheim. Beide Vereine sind in die Liga zurückgekehrt. Der FVI aus der Landesliga, der SV Germania aus der Kreisliga A 3.  Foto: 

Endlich geht es wieder los! Diese Aussage zieht sich quer durch alle 16 Bezirksligisten, die am Wochenende in die Saison 2013/2014 starten. Allerdings gibt es auch etliche Einschränkungen, denn vor allem durch die Urlaubszeit verlief die Vorbereitungsphase nicht überall reibungslos. Neu in der Liga dabei sind neben dem Absteiger FV Ingersheim die Aufsteiger SV Germania Bietigheim, SV Illingen, TSV Eltingen II und TV Pflugfelden. Rückkehrer Bietigheim rückt dabei auf Anhieb in den Kreis der Favoriten, dem vor allem der FV Ingersheim, der SV Kornwestheim, der TSV Merklingen und der GSV Pleidelsheim angehören.

Beim Vizemeister macht Trainer Thilo Koch gar keinen Hehl aus den Ambitionen: "Wir wollen natürlich Meister werden. Wir waren Zweiter, und die Mannschaft ist jetzt wesentlich besser geworden." Beim FV Ingersheim ist Manager Klaus Zürn froh, dass der Nachbarverein diese Rolle annimmt. "Für uns ist der selbsternannte Meisterschaftsfavorit mit seinem bezirksligaerfahrenen Trainer natürlich auch erster Anwärter auf Platz eins."

Der GSV Pleidelsheim muss seine gute Form und seine Ambitionen gleich am ersten Spieltag am Sonntag um 15 Uhr beim SV Kornwestheim unter Beweis stellen. "Es ist super, dass es losgeht. Kornwestheim wird uns gleich alles abverlangen", sagt GSV-Trainer Koch. Vor allem der 2:0-Sieg gegen den Landesligisten FV Löchgau während der Vorbereitung hat ihn in seiner Einschätzung bestärkt, mit seinem Kader Meister werden zu können. "Da ging es richtig zur Sache. Wir können taktisch jetzt ganz anders agieren, das ist eigentlich optimal. Wir haben drei, vier Systeme drauf, sind flexibel und variabel", lobt Koch seinen Kader mit "18 bis 19 gleichwertigen Spielern". Fehlen werden davon zum Start die Urlauber Tobias Krüger, Salvatore Glietti, Tobias Heusel und Keven Metsch. Während der Vorbereitung ist Ömer Vural zum GSV zurückgekehrt, der zuletzt bei Germania Wilferdingen gespielt hat und Kochs Alternativen noch erhöhen.

Von einer "super Trainingsbeteiligung im Juli" berichtet Fritz Schweizer, der Trainer des FV Ingersheim. "Da konnten wir eine einheitliche Linie reinbringen und schauen, wer was draufhat. Die Truppe findet sich", sagt Schweizer angesichts von 16 Neuzugängen. Zum Saisonstart am Sonntag beim VfR Großbottwar fehlen dem neuen Ingersheimer Trainer mit José Macias (Urlaub) und eventuell Isa Gökmen (kam erst am Donnerstag aus dem Urlaub zurück) sowie den angeschlagenen Gino Russo und Alen Lehecka vier Neuzugänge, die als feste Größen eingeplant sind. Auch Kosta Michaelidis, Savas Kara und Davide Capella sind auf Reisen. "Wir kriegen dennoch eine gute Mannschaft zusammen", so Schweizer, dem sein großer Kader jede Menge Alternativen anbietet. Vom Aufgebot der vergangenen Saison bilden Torhüter Sascha Becker sowie die Feldspieler Alexander Wagner, Piero Stampete, Christian Butz, Daniel Frank und Philipp Lauer das Gerüst. Schweizer erwartet in Großbottwar eine defensiv eingestellte, auf Konter lauernde Heimelf. "Da müssen wir geduldig bleiben", fordert Schweizer von seinem Team.

Nach einem Jahr in der Kreisliga A 3 meldet sich der SV Germania Bietigheim am Sonntag mit dem Heimspiel gegen TKSZ Ludwigsburg in der Liga zurück. "Es war einfach wichtig für den Verein, dass wir wieder in der Bezirksliga sind. Wenn es normal läuft, können wir schon vorne mitspielen. Wir sind immer in der Lage, jeden zu schlagen. Wir haben aber keinen Druck und wollen einfach einen guten Start gegen Ludwigsburg. Denn danach wird es mit den Gegnern nicht einfacher", so Germania-Trainer Matthias Schmid.

Ganz sorgenfrei können die Germanen am Sonntag um 15 Uhr allerdings nicht antreten, denn Marcel Autenrieth, Alexander Haiber und Marcel Weber sind verletzt, von den Neuzugängen ist Alex Felger angeschlagen und David Inigo-Carriere ist im Urlaub. Der Ex-Pleidelsheimer hätte wohl von Anfang an gespielt, auch Felger winkt ein Platz in der Startelf, wenn er bis Sonntag fit ist.

Beim Gegner TKSZ Ludwigsburg muss Spielertrainer Ahmet Yenisen auf sieben potenzielle Stammspieler verzichten, die allesamt im Urlaub sind. "Das ist schwer, ich muss noch genau überlegen, wer am Sonntag aufläuft. In Bestbesetzung hätten wir gute Chancen, aber jetzt müssen wir froh sein, wenn wir einen guten Start hinlegen", meint Yenisen im Hinblick auf die ersten vier Spiele, in denen ein Großteil der Urlauber noch fehlen wird. Von den Neuzugängen werden Rückkehrer Alparlsan Akdemir und Domenico Succurvo in der Anfangsformation auftauchen.

"Wir sind auf einem guten Weg, befinden uns aber noch mitten in Nebelschwaden", beschreibt Trainer Toni Pavone die Situation beim SV Freudental. "Wir trainieren erst seit Dienstag richtig Fußball", berichtet er von einer nicht einfachen Vorbereitung, die durch zahlreiche verletzungsbedingte Ausfälle und Urlaub gestört wurde. "Die Spieler machen einen guten Job, aber erst in zwei bis drei Wochen, wenn alle wieder da sind, geht es richtig los", so Pavone.

Von den Neuzugängen zog sich Ajithron Sonthirasegaram bei einem Turnier im letzten Spiel in der letzten Minute einen Bänderriss zu, Mohamed Bajrami war zuerst im Urlaub und musste dann wegen einer Verletzung pausieren, Torwart Yasin Aydin ist wie Tobias Stark im Urlaub, Philipp Turco kommt erst am Wochenende zurück und Dario-Josip Cucchiara hat sich einen Nasenbeinbruch zugezogen. Gegen den SV Illingen will Pavone trotz der Ausfälle mit einem Sieg starten und geht sein Heimdebüt mit Zuversicht und Optimismus an.

Beim Aufsteiger Illingen herrscht große Vorfreude auf die Bezirksliga, wie Trainer Thomas Fritsch erzählt: "Wir sind alle froh, dass es losgeht und freuen uns auf den Sonntag." Neuer mitspielender Co-Trainer von Fritsch ist Torjäger Tobias Häfner. Da nur zwei Spieler aus der A-Jugend sowie mit Hakan Atalay ein externer Neuzugang zum Meisterkader gekommen sind, tritt der SV Illingen mit einer eingespielten Mannschaft an. Der Ex-Kleinglattbacher Torjäger Atalay hat sich aber wohl einen Platz im Angriff erobert.

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