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Für den FV Löchgau könnte es nochmal eng werden

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Der FV Löchgau und Sebastian Knittel (rechts) müssen wie hier im Heimspiel gegen den VfL Pfullingen noch ein paar große Sprünge machen, um den Klassenerhalt vollends zu schaffen.  Foto: 

Am 27. Spieltag der Verbandsliga Württemberg steht für den Neuling FV Löchgau am Samstag (14 Uhr) das Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Schwäbisch Hall an. Nach nur drei Punkten aus den letzten acht Begegnungen hat der FVL als Elfter nur noch einen Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge. Ein Sieg in Schwäbisch Hall würde dem Punktekonto und dem Selbstvertrauen der Löchgauer gut tun. Spielerisch hatte die Mannschaft von Thomas Herbst in den vergangenen Wochen durchaus ordentliche Leistungen gezeigt, nur dass diese nicht in Zählbares umgesetzt werden konnte.

„Gegen Pfullingen und Sindelfingen haben wir gute Spiele gemacht, daran wollen wir anknüpfen, nur, dass wir diesmal etwas mitnehmen wollen“, so FVL-Coach Thomas Herbst. „Ich denke, dass sich erst am vorletzten oder letzten Spieltag entscheiden wird, ob wir in der Liga bleiben. Daher sollte man die Partie in Schwäbisch Hall nicht zu hoch hängen, da es nur eins von noch vier Spielen ist“, betont er. Gleichwohl ist die Mannschaft motiviert. Herbst rechnet mit einem spannenden Spielverlauf. Unklar ist bislang, wer auflaufen kann, da gleich mehrere Akteure nach dem letzten Wochenende angeschlagen sind. Erst am Samstagmittag wird feststehen, wie die Löchgauer Startelf aussehen wird. Erster Neuzugang des FV Löchgau zur neuen Saison ist Janik Lamatsch. Der Pleidelsheimer spielt noch für den Oberligisten SV Stuttgarter Kickers II, der zum Saisonende den Spielbetrieb einstellt.

Die Sportfreunde Schwäbisch Hall sind mit ihren Personalplanungen schon weit voran gekommen. Trainer Slobodan Pajic und zehn Spieler bleiben unabhängig von der Ligen-Zugehörigkeit. Vom TSV Crailsheim kommen Pascal Hopf und Daniel Martin. Die Sportfreunde verlassen werden Maximilain Egner, Kevin Lehanka (beide TSV Ilshofen)

Auch Spitzenreiter SGV Freiberg bestreitet am Samstag (15.30 Uhr) ein Auswärtsspiel. Beim VfL Sindelfingen ist das Team von Ramon Gehrmann klarer Favorit, zumal der VfL in der Rückrunde erst neun Punkte geholt hat. Da der Vorsprung auf Platz zwei gehalten werden soll, wird der SGV alles daran setzen, die drei Punkte mit nach Hause nehmen zu können.

„Sindelfingen hat in der Vorrunde über seine Verhältnisse gespielt. Wir werden den VfL aber nicht unterschätzen. Zum einen, weil wir zuletzt einige Punkte haben liegen lassen und zum anderen wird sich Sindelfingen für das 0:8 im Hinspiel revanchieren wollen“, so der SGV-Trainer. Hinzu kommt, dass die Freiberger auf eine Reihe verletzter oder kranker Spieler werden verzichten müssen. So ist noch nicht klar, wer im Tor stehen wird. Alle Keeper sind derzeit angeschlagen. Savino Marotta und Zvonimir Zivic fallen ebenso aus wie Sven Schimmel, der sich einen Muskelfaserriss zugezogen hat. Alexandru Popescu liegt nach seinem Wadenbeinbruch noch im Krankenhaus. Fraglich ist der Einsatz von Clemens Schlimgen und von David Kienast. Kienast könnte mit einer Maske spielen, Schlimgen hat noch leichte Schmerzen. Wer letztlich auflaufen wird, entscheidet sich kurzfristig. „Wir haben aber zum Glück genügend gesunde Spieler“, so Gehrmann. Die drei Punkte sind jedenfalls fest anvisiert. „Wir brauchen noch zwei Siege zur Meisterschaft. Wir könnten also beim nächsten Heimspiel den Aufstieg klarmachen“, meint der Freiberger Trainer. Meister wären die Freiberger bei einem Sieg in Sindelfingen und einer Niederlage der TSG Backnang beim TSV Berg.

Der VfB Neckarrems erwartet, ebenfalls um 15.30 Uhr den Tabellenzehnten FC 07 Albstadt. Für den VfB ist die Saison faktisch gelaufen, da der Abstand auf den Relegationsplatz vier Spieltage vor Schluss nun Punkte beträgt.

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