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Der zweite Anlauf zum ersten Sieg

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Weil der SGV Freiberg nach einer bärenstarken ersten halben Stunde und einer frühen 2:0-Führung den Heimauftakt in der Oberliga gegen den SV Sandhausen II noch vergeigt und mit 2:3 verloren hat, steht der Aufsteiger schon etwas unter Zugzwang. Denn die beiden kommenden Gegner haben es in sich. An diesem Freitag spielt der SGV um 19 Uhr bei der Neckarsulmer Sport- Union, und am Mittwoch kommt der ebenfalls fehlgestartete Mitfavorit 1. CfR Pforzheim.

„Wenn man so ein Spiel nicht gewinnt, ist das eine Vollkatastrophe“, meint der Freiberger Trainer Ramon Gehrmann im Rückblick auf die Partie gegen Sandhausens U 23. „Von Strafraum zu Strafraum waren wir zwei Klassen besser als der Gegner. Im Strafraum war er zwei Klassen besser“, so Gehrmann. Der Coach hat die Niederlage „sachlich und sehr konstruktiv“ mit seiner Mannschaft aufgearbeitet. Er ist sich sicher, „dass ihr so etwas nicht mehr passieren wird und sie aus diesem Spiel einiges mitnehmen kann“. Bis auf Spetim Muzliukaj, der sich am Donnerstag sein gerissenes Kreuzband flicken ließ, und Nachwuchsmann Pascal Seil steht dem SGV-Trainer der komplette Kader zur Verfügung. „Da muss ich wieder unangenehme Botschaften an die überbringen, die nicht dabei sind“, meinte Gehrmann vor dem Abschlusstraining am Donnerstag.

Lobeshymnen für den Gast

Der SGV Freiberg wird in Nec­karsulm als Übermannschaft empfangen. In der Stadionzeitung nennt Trainer Thorsten Damm den SGV den „absoluten Meisterschaftskandidaten“. Auch bei der Vorstellung wird der Aufsteiger „als mit das Beste, das die Oberliga in diesem Jahr zu bieten hat“ gepriesen. Mit Ouadie Barini, Sebahattin Öztürk, Pascal Hemmerich und Philipp Seybold kicken vier ehemalige Freiberger bei der Sport-Union. „Das wird ein heißes Spiel. Wir wissen, was auf uns zukommt“, so SGV-Coach Gehrmann, dem die Lobeshymnen doch etwas zu laut erscheinen.

Interessant wird sein, wie die Sport-Union die Heimpremiere angehen wird. Vor zehn Tagen im Pokalspiel gegen den FSV 08 Bissingen agierten die Neckarsulmer in der ersten Halbzeit defensiv und lauerten auf Konter. Beim 4:0-Sieg zum Liga-Start beim SV Oberachern dagegen gingen die Neckarsulmer früh drauf und störten den Gegner beim Spielaufbau. „Der Dreier war eine Mischung aus Glück, Können und dem Fakt, dass wir jeweils zum richtigen Zeitpunkt die Tore erzielt haben“, meinte der NSU-Trainer.

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