Partner der

Beide Teams erstmals ohne Gegentor

|
Endstation Torwart: Der Freiberger Thomas Bromma (hinten) hat den Ball gespielt und stoppt an der Strafraumgrenze den anrennenden Gabriel Gallus vom SV Oberachern.  Foto: 

Die Nullnummer in der Oberliga-Partie zwischen dem SV Ober­achern und dem SGV Freiberg brachte für beide Teams einige Premieren. Die Gastgeber holten am vierten Spieltag ihren ersten Punkt und hielten nach zuvor zehn Gegentoren mit einer starken Abwehrleistung erstmals ihr Tor sauber. Wie für den SGV, war das 0:0 auch für Oberachern das erste Unentschieden der laufenden Runde.

Die Freiberger kassierten ebenfalls erstmals keinen Treffer, erzielten allerdings auch keinen. Chancen dazu hatten sie vor allem Mitte der zweiten Halbzeit. In der dominanten ersten Hälfte sprangen dagegen keine klaren Möglichkeiten heraus.

In der Schlussphase dieser Partie bei schwülheißem Wetter in der Region zwischen Rhein und Schwarzwald drängten die Oberacherner auf den Siegtreffer. Den hatte zuerst Kemal Sert auf dem Fuß, er schoss den Ball aber am SGV-Tor vorbei (75.). Zehn Minuten später dribbelte sich Gabriel Gallus an Thomas Gentner und Marco Pischorn im Freiberger Strafraum vorbei, verfehlte dann aber knapp das SGV-Gehäuse. Da wäre das Konzept, mit einer stablien Defensive lange die Null zu halten und dann einen der wenigen Angriffe erfolgreich abzuschließen, aufgegangen.

Drei Wechsel in der Startelf

Der Freiberger Trainer Ramon Gehrmann nahm in seiner Startformation gegenüber der Partie vom Mittwoch gegen den 1. CfR Pforzheim (2:1) drei Änderungen vor und verzichtete auf einen dritten Innenverteidiger. Für Denis Zagaria (privat verhindert), Hakan Kutlu und Niklas Pollex (beide Bank) kamen Patrick Fossi, Mert Öztürk und Julian Schiffmann ins Team. Beim SVO fehlten wegen Verletzungen und Sperren eine komplette Mannschaft. Trainer Marc Lerandy setzte nach den vielen Gegentoren aus den vorangegangenen drei Partien auf eine Dreierkette, die sich bei Freiberger Ballbesitz zu einer Fünferkette ausdehnte, weil sich Mathieu Krebs und Markus Feger sowie später Cedric Krebs und Julian Hauer auf den Außenbahnen weit zurückfallen ließen. Die schnellen und technisch versierten Gabriel Gallus und Emanuele Giardini störten die Freiberger früh beim Spielaufbau, lauerten aber auch auf die langen Bälle aus der eigenen Abwehr. Unerschrocken und mit viel Laufarbeit setzten die beiden flinken Offensivspieler der SGV-Defensive zu. Die Abwehr der Oberacherner um die kopfball- und zweikampfstarken Timo Schwenk und Luca Fritz sowie die fleißig mitarbeitenden zentralen Mittelfeldspieler Tobias Armbruster und Sinan Gülsoy verteidigten aufopferungsvoll und mit viel Einsatz, hin und wieder aber auch unorthodox und abenteuerlich.

Die von kuriosen Gegentoren aus dem Heimspiel gegen die Neckarsulmer Sport-Union geplagten Oberacherner hätten sich in der siebten Minute beinahe wieder eins dieser Machart gefangen. Nach einer Flanke des häufig über die linke Seite vorstoßenden Thomas Gentner senkte sich der Ball gefährlich nahe vors SVO-Gehäuse. Da musste sich Schlussmann Julian Guthleber strecken, um die Kugel über die Latte zu lenken. Die Gäste beherrschten die Partie, hatten viel Ballbesitz, aber wenig Zielstrebigkeit und Durchsetzungsvermögen gegen die stabile Deckung des SVO. Die beste Chance resultierte aus einem Kopfball von Tobias Fausel aus 16 Metern nach einer Ecke von Schiffmann. Der Ball strich aber über die Querlatte (38.). In der 26. Minute hatte der SVO die Gästedeckung mit einem weiten Ball überrascht. Gallus war frei durch, scheiterte aber an Fréibergs aufmerksamen Torhüter Thomas Bromma. Der musste auch in der 45. Minute bei einem Fernschuss von Schwenk eingreifen.

Kutlu kommt in Schwung

Zur zweiten Halbzeit kam beim SGV Hakan Kutlu aufs Feld. Er benötigte aber eine Anlaufzeit, um auf Touren zu kommen, sorgte dann aber für mehr Gefahr vor dem SVO-Tor. In der 80. Minute hatte Kutlu freie Schussbahn, doch die Kugel rauschte ins Fangnetz hinter dem Oberacherner Tor. Zwei ganz dicke Dinger boten sich dem eingewechselten Sven Schimmel und Marcel Sökler. Nach einer Flanke von Denis Latifovic aus dem Halbfeld verlängerte Sökler den Ball mit dem Kopf auf Schimmel, der mit seinem Kopfstoß aus kurzer Distanz am glänzend reagierenden Keeper Guthleber scheiterte (65.). Drei Minuten später bereitete Schimmel eine Chance für Sökler vor, doch dessen Heber klärte Sert vor der Torlinie.

Mit den Einwechslungen der erfahrenen und groß gewachsenen Stürmer Domagoj Petric und Andreas Weisgerber veränderte und verstärkte SVO-Trainer Lerandy seine Offensivabteilung. Da mussten Pischorn und Fausel in der Innenverteidigung mit Kopf und Fuß in harte Zweikämpfe und mehrfach rettend eingreifen.

Am Mittwoch (17.15 Uhr) steht für den SGV Freiberg das Kürprogramm in der dritten Pokalrunde beim Landesliga-Neuling N.A.F.I. Stuttgart auf dem Plan, am Samstag geht es in der Liga beim Mitaufsteiger FC 08 Villingen weiter.

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Partner der

Großes kreatives Potenzial

In der Städtischen Galerie sind gleich drei neue Ausstellungen zu sehen. Zur großen Austellung des Künstlerbundes Baden-Württemberg kommen zwei Einzelschauen. weiter lesen