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Auswärtsaufgaben für 08 und den SGV

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Peter Wiens.  Foto: 

Vor einer Woche besiegte der FV Ravensburg in der Fußball-Oberliga den FC 08 Villingen mit 1:0. An diesem Samstag haben es die Mannschaften aus Oberschwaben und dem Schwarzwald ab 15.30 Uhr daheim mit dem FSV 08 Bissingen und dem SGV Freiberg zu tun.

Unter der Woche waren der FSV 08 Bissingen und der ­­­­FV­  Ravensburg in der dritten Runde des württembergischen Pokalwettbewerbs beschäftigt. Der FVR, der 2016 das Finale gegen die Nullachter mit 5:2 gewonnen hat, zog mit einem 6:2-Sieg gegen den VfB Friedrichshafen ins Achtelfinale ein. Die Bissinger scheiterten unglücklich mit 0:1 an der SG Sonnenhof Großaspach. „Regenerieren, zu Kräften kommen und dann Brust raus, nach Ravensburg fahren und dort gewinnen“, gab 08-Trainer Alfonso Garcia schnell nach dem Pokalaus die Parole für das Spiel am Samstag beim Tabellensechsten aus. Dort stehen ihm dann auch wieder mehr Alternativen bei der Besetzung der Startformation zur Verfügung. Nach seiner Sperre vom Mittwoch ist Marius Kunde wieder dabei und dürfte seinen Platz als Zentrumsstürmer einnehmen. Auch Duc Thanh Ngo und Riccardo Gorgoglione bieten sich wieder an. „Ravensburg ist eine sehr starke Heimmannschaft“, beschreibt Garcia die knifflige Aufgabe, die seiner Mannschaft bevorsteht. Die Ravensburger haben ihren Kader zur neuen Saison gezielt ergänzt und damit auf allen Positionen den Konkurrenzkampf verschärft. Trainer Wolfram Eitel hat in allen Mannschaftsteilen viele Optionen, vor allem aber in der Offensive. Einem 1:1 zum Saisonauftakt beim SSV Reutlingen nach klarer Überlegenheit nach 20 Minuten und vielen Chancen folgten ein 6:2 gegen die TSG Weinheim, eine 1:3-Niederlage beim Bahlinger SC und zuletzt ein 1:0 gegen den FC 08 Villingen, der seine erste Niederlage nach zuvor drei Siegen hinnehmen musste. „Wir müssen hinten unsere Fehlerquellen abstellen und couragiert nach vorne spielen“, nennt FVR-Coach Eitel das Rezept gegen den FSV 08.

Auch Villingen sofort zurück

Die Ravensburger haben es vorgemacht, jetzt liegt es am SGV Freiberg, dem Mitaufsteiger FC 08 Villingen die zweite Niederlage beizubringen und die auch noch im Stadion Friedengrund. Auch die Villinger haben den Betriebsunfall „Abstieg“ vor einem Jahr repariert und sind umgehend wieder in die Oberliga zurückgekehrt. Verstärkt wurde das Verbandsliga-Meisterteam, das nach dem Abstieg in weiten Teilen zusammengeblieben war, durch die beiden Spanier Cristian Gilles Sanchez, einem pfeilschnellen Linksaußen, und Pablo Gil, einem defensiven Mittelfeldspieler.

Starker Torwart mit 44 Jahren

Die interessanteste Figur im Team ist allerdings der 44-jährige Torhüter Christian Mendes Cavalcanti. Der Österreicher, der in seinem Heimatland und in der Schweiz  schon bei einem Dutzend Vereinen gespielt hat, beendete seine bereits begonnene Trainerlaufbahn und wechselte 2016 zum FC 08 Villingen - als Torhüter. In den bislang ausgetragenen vier Partien war er jedes Mal der herausragende Akteur des Aufsteigers.

„Villingen hat eine gewachsene Mannschaft und nicht das Problem wie wir nach dem großen Umbruch. Es braucht Zeit, bis sich die Mannschaft findet“, sieht der Freiberger Trainer Ramon Gehrmann einen Vorteil beim FC 08. „In allen Spielen war Villingen bislang besser und das gegen starke Gegner. Die Mannschaft hat eine hohe spielerische Qualität, mit Plavci einen Torjäger und mit Mendes einen guten Torhüter. Die Zuschauer sind auch euphorisiert. Da kommen am Samstag sicher wieder viele ins Stadion“, sagt Gehrmann. „Wir würden gerne etwas mitnehmen und sind dazu auch in der Lage“, traut er seinem Team ein erfolgreiches Abschneiden zu. Fraglich ist noch der Einsatz von Steven Kröner (leichte Gehirnerschütterung) und Clemens Schlimgen (Knochenhautreizung).

Kurz vor Ende der Transferfrist haben die Oberligisten Bahlinger SC, ­­SV Oberachern und 1. CfR Pforzheim ihre Kader ergänzt. Der Bahlinger SC verpflichtete den 21-jährigen Angreifer Okenna Onwuzurumba vom FC Wiltz 73 aus Luxemburg. Seine fußballerische Ausbildung absolvierte er in der Nachwuchsabteilung von Racing Straßburg. Der gehörte auch Adel Daouri an, der über die U 17 und U 19 des SC Freiburg zum Regionalligisten Hamburger SV II wechselte und von dort jetzt zum SV Oberachern kam. Mit Daniel Filkovic vom 1. CfR Pforzheim wechselt ein weiterer junger Stürmer nach Oberachern.
Als Folge der sieben Gegentore beim 2:7 gegen die TSG Balingen verpflichtete der 1. CfR Pforzheim den erfahrenen Defensivspieler Benjamin Sturm, der zuletzt beim SC Pfullendorf kickte. Davor war er für den SSV Ulm 1846, den 1. FC Heidenheim, Rot-Weiß Oberhausen und den FC Memmingen höherklassig am Ball. cp

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