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Tiger in der Festung der Steelers

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Die Steelers-Stürmer Shawn Weller (Mitte) und Marcus Sommerfeld (rechts) bekommen es am Sonntag erneut mit Kaufbeurens Torhüter Stefan Vajs (links) zu tun. Vor dem Gastspiel in der neuen Arena im Allgäu treffen die Steelers am Freitag auf Bayreuth.  Foto: 

Die Bietigheim Steelers eilen in der Deutschen Eishockey-Liga 2 (DEL 2) von einem Sieg zum nächsten und haben sich an der Tabellenspitze festgesetzt. Im Derby in Heilbronn fiel das Ergebnis mit dem 6:3 auch etwas höher aus als in den Partien davor. An diesem Wochenende hat es das Team von Trainer Kevin Gaudet mit Mannschaften aus dem Tabellenmittelfeld zu tun. An diesem Freitag geht es in der Heimfestung EgeTrans-Arena, in der die Steelers bislang alle fünf Spiele gewonnen haben, ab 19.30 Uhr gegen die Bayreuth Tigers, die mit zehn Punkten aktuell Platz acht belegen. Einen Rang dahinter steht der ESV Kaufbeuren. Am Sonntag (Beginn 18.30 Uhr) dürfen die Steelers als zweite Mannschaft in der neuen Erdgas-Schwaben-Arena in Kaufbeuren einlaufen. Im Premierenspiel am vergangenen Wochenende feierten die Kaufbeurer in neuer Umgebung gegen die Wölfe aus Freiburg einen 1:0-Sieg.

Knapper Sieg vor zehn Tagen

Bietigheim und der ESV trafen erst vor zehn Tagen in der EgeTrans-Arena aufeinander, das enge Spiel endete mit 3:2 für den Spitzenreiter. Trainer Gaudet musst weiter auf Frédérik Cabana und wohl auch noch am Wochenende auf Andrew McPherson verzichten. Gut, dass Benjamin Hüfner seine Verletzung  weggesteckt hat und mit zwei couragierten Auftritten am Wochenende aufwarten konnte. Dadurch wurde Rene Schoofs wieder für einen Stelle in einer der Sturmreihen frei.

Vor dem Gastspiel in der neuen Arena im Allgäu müssen die Steelers aber erst an diesem Freitag die nicht einfache Aufgabe gegen die Tigers Bayreuth erledigen. Das Team von Trainer Sergej Waßmiller verhalf am Sonntag mit der 4:6-Niederlage in Bad Tölz dem Aufsteiger zu dessen ersten Punkten in der DEl 2.

Davor allerdings spielten sie in ihrem heimischen Eisstadion zweimal richtig stark. Die Ravensburg Towerstars wurden mit 6:3 besiegt, die Meister-Löwen aus Frankfurt zwangen die Bayreuther ins Penaltyschießen und gaben sich erst danach mit 2:3 geschlagen. In der Vorsaison schafften die Bayreuther als Aufsteiger den Einzug in die Playoffs und trotzten im Viertelfinale die Steelers immerhin einen Sieg ab. Ohne Punkte gingen die Wölfe in bislang sieben Spielen nur zweimal vom Eis und holten auch gegen die anderen Spitzenklubs wie Kassel zwei und den SC Riessersee drei Punkte. Bester Schütze ist Ivan Kolozvary, der auch den Goldhelm trägt. Dem Slowaken gelangen bereits fünf Tore, hinzu kommen  zwei Assists. Ein Riesentalent spielt mit dem erst 19-jährigen Lukas Gläser in Reihen der Bayreuther. Der Neuzugang von den Jungadlern Mannheim hat bislang dreimal getroffen. Diese Quote weist auch Neuzugang Ziga Pesut auf, der gut eingeschlagen hat und den erfahrenen Sturm mit Leuten wie Sergej Stas oder Michael Bartosch verstärkt. Mit seinen 39 Jahren ist der Bayreuther Jozef Potac noch immer ein passabler Offensivverteidiger. Ihm zur Seite stehen in der Defensive harte Burschen wie die Neuzugänge Jonas Gerstung vom EC Bad Nauheim und Matthias Müller von den Kassel Huskies.

Die Bayreuther haben sich von der Bayernliga bis in die DEL 2 kontinuierlich entwickelt und sind schon im zweiten Jahr nach dem Aufstieg eine feste Größe in der Liga.

Mit Verteidiger James Wisniewski haben die Kassel Huskies jede Menge Erfahrung dazubekommen. Der 33-jährige Neuzugang hat 552 Spiele in der NHL, der besten Eishockey-Liga der Welt, absolviert und dabei 53 Tore erzielt sowie 221 Torvorlagen geliefert. Seine Stationen waren die Chicago Blackhawks, Anaheim Ducks, New York Islanders, Montreal Canadiens, Columbus Blue Jackets und Carolina Hurricanes. In der Vorsaison spielte Wisniewski für Admiral Wladiwostok in Russland, die Chicago Wolves in der Zweiten Liga der USA sowie beim Spengler-Cup für den HC Lugano. Er wird am Freitag im Heimspiel gegen den EHC Freiburg sein Debüt für die Nordhessen geben. cp

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