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Vier Referees pfeifen bei den Spielen

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Mit dem Beginn der Saison 2017/2018 in der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL 2) gibt es einige Regel-­Modifizierungen, die bereits in der Vorbereitungsphase umgesetzt worden sind. Diese wurden bei der Gesellschafterversammlung am Dienstag vom DEL-2-Schiedsrichterbeauftragten Thomas Frenzel vorgestellt.

Die größte Umstellung betrifft das neue Vier-Mann-System bei den Schiedsrichtern. Die Gesellschafter der 14 Klubs haben sich bereits im Frühjahr 2017 dafür entschieden. Die Vereine können außerdem auch weiterhin nachträgliche Ermittlungsverfahren einleiten. Wie in der Vorsaison können diese jedoch nur beantragt werden, wenn der Referee auf dem Eis keine Strafe ausgesprochen hat. Ansonsten gilt die Tatsachenentscheidung des Unparteiischen.

Zurück zu den Ursprüngen

Weitere Veränderungen gibt es bei einzelnen Regeln. Gemäß IIHF Regel 143 III spricht der Schiedsrichter im Falle eines zufälligen, rücksichtslosen oder sorglos hohen Stocks mit Verletzungsfolge eine doppelte kleine Strafe (zwei plus zwei Minuten) aus. Eine große Strafe plus automatischer Spieldauerdisziplinarstrafe wird dann nur im Fall eines vorsätzlichen oder gezielten hohen Stocks mit Verletzungsfolge ausgesprochen. Zurück zu den Ursprüngen ist die Devise beim Schlittschuh-Tor. Solange das Tor mit dem Skate nicht aus einer klaren Kickbewegung resultiert, ist das Tor gültig. Das bedeutet, der angreifende Spieler darf die Scheibe mit dem Schlittschuh ins Netz ablenken. Wichtig dabei ist, dass der Puck in Bewegung ist. Ein ruhender Puck kann nicht abgelenkt werden.

Eine IIHF-Regel besagt, dass ein Tor nicht gültig ist, wenn ein angreifender Spieler im Torraum einen Treffer erzielt, während der Goalie in seinem Torraum ist. Für die DEL 2 gilt ab sofort eine Sonderregel: Es wird künftig zwischen zwei Situationen unterschieden: Wenn der angreifende Spieler im Torraum Position bezieht und dem Torhüter die Sicht versperrt („Dauerpräsenz“), zählt der Treffer nicht. Wenn er sich hingegen nur für den Augenblick des Tors im Torraum und so in der Sichtachse des Schlussmanns („Aktionspräsenz“) befindet, zählt der Treffer.

DEL-2-Geschäftsführer René Rudorisch: „In dem Bereich dieser Regeln haben wir uns der DEL angepasst. Es ist wichtig, dass die beiden Profi-Ligen auch im Außenauftritt den Eishockeysport gleich gestalten. Desweiteren dienen diese Anpassungen in erster Linie der besseren Nachvollziehbarkeit von Strafen sowohl für die Teams und Klubs, als auch für die Fans und Medien.“

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