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Testspiele in Bad Tölz und Österreich

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Bis zum Saisonstart in der Deutschen Eishockey-Liga 2 (DEL 2) am 15. September in Frankfurt bestreiten die Bietigheim Steelers jetzt nur noch Testspiele in der Fremde. An diesem Freitag (19.30 Uhr) tritt das Team aus dem Ellental beim Liga-Neuling Tölzer Löwen an. Am Sonntag geht es für den SCB-Tross dann nach Österreich, wo um 20 Uhr das Duell bei den Bulldogs des Dornbirner EC angepfiffen wird. „Gegen eine Erstliga-Mannschaft wie Dornbirn zu spielen, macht immer Spaß. Vor zwei Jahren haben die uns geschlagen. Diesmal wollen wir gewinnen“, sagt Kevin Gaudet.

Der Steelers-Trainer schont am Wochenende Benjamin Hüfner, den Leistenprobleme plagen. Außerdem fehlt der Langzeitverletzte Frédérik Cabana. Dafür kehrt Verteidiger Rob Brown ins Aufgebot zurück. Ein Wiedersehen gibt es am Freitag in Bad Tölz mit Torhüter Andreas Mechel und Stürmer Marcel Rodman, die in der Vorsaison beide noch für Bietigheim aufgelaufen sind. „Andi wird gegen uns zu 120 Prozent motiviert sein“, prophezeit Gaudet, der sich aber generell auf einen heißen Tanz einstellt: „Ein Aufsteiger kämpft immer wie ein Löwe, egal ob Freundschaftsspiel oder nicht.“

Alle Klubs erhalten die Lizenz

Seine Schützlinge haben sich zuletzt beim Ice-Cup wacker geschlagen und Platz drei belegt. Bei dem Turnier gelang ihnen sogar ein 6:3-Sieg gegen den DEL-Kooperationspartner Iserlohn Roosters. Abseits des Eis­ovals hat der Verein ebenfalls einen Erfolg verbucht: Wie die anderen 13 Klubs auch haben die Steelers das Lizenzprüfungsverfahren zur neuen Runde gemeistert und bekamen die Lizenz. Dies wurde am Dienstag bei der Gesellschafterversammlung in Raunheim bei Frankfurt bekannt gegeben. Dort hat auch der Aufsteiger EC Bad Tölz die letzte Hürde genommen: Die Gesellschafter votierten einstimmig dafür, die Gesellschaftsanteile der Starbulls Rosenheim auf die Tölzer Eissport GmbH zu übertragen. Damit sind die Oberbayern nun auch formal in die DEL 2 aufgenommen worden. „Wir freuen uns, nach dem EHC Freiburg und den Bayreuth Tigers mit den Tölzer Löwen den dritten Aufsteiger in Folge aus der Oberliga in die zweithöchste Profiliga Deutschlands zu integrieren. Der Standort hat in den letzten Wochen und Monaten tolle Arbeit geleistet“, sagte DEL-2-Geschäftsführer René Rudorisch.

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