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Strafbank soll Tabuzone sein

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Tyler McNeely.  Foto: 

Die Bietigheim Steelers kommen immer besser in Fahrt. Hinter ihnen liegt ein Wochenende mit zwei Siegen. Allerdings ließ das Team von Trainer Kevin Gaudet sowohl in Bad Nauheim als auch daheim gegen die Wölfe Freiburg den Killerinstinkt noch etwas vermissen, um Spiele frühzeitig zu entscheiden. Gegen Freiburg schlichen sich nach zweimaliger Zwei-Tore-Führung Unkonzentriertheiten ein, die den Gegner im Spiel hielten. Auch die Quote der Strafzeiten ist zu hoch. In der Heimpartie an diesem Freitag ab 19.30 Uhr gegen die Ravensburg Towerstars sollte für die Steelers für sich die Strafbank zur Tabuzone erklären, denn in Überzahl sind die Oberschwaben stark und haben dabei fünf ihrer bisherigen acht Saisontreffer erzielt.

In Topform präsentierten sich bei Bietigheim zuletzt Justin Kelly als Kopf der Mannschaft und Initiator vieler Angriffe sowie der junge Torhüter Ilya Sharipov. Ein Zugewinn an Schnelligkeit im Spiel des Vizemeisters bringen Neuzugänge wie Tyler McNeely, Alexander Preibisch, Kodi Schwarz oder auch Norman Hauner. Die von Gaudet formierten Reihen harmonieren immer besser, wobei das einst in Rosenheim für viel Furore sorgende Trio Hauner, McNeely und Shawn Weller noch Luft nach oben hat. Kelly scheint mit Preibisch und Benjamin Zientek geeignete Nebenleute zu haben.

Die Ravensburger haben die beiden bisherigen Auswärtspartien in Crimmitschau und beim SC Rissersee verloren, daheim unterlagen sie den Löwen Frankfurt in der Verlängerung und holten am Sonntag gegen den EC Bad Nauheim ihren ersten Saisonsieg. Trainer Jiri Ehrenberger musste bislang viel experimentieren und seine Reihen aufgrund massiver Verletzungsprobleme im Kader häufig umstellen. In Bietigheim fehlen DEL-Neuzugang David Zucker und der bisher gut spielenden Kanadier Mathieu Pompei.

Just mit neuen Partnern

Damit ist die aus der Vorbereitung hervorragend harmonierende Reihe mit dem Ex-Bietigheimer Robin Just gesprengt. Möglich, dass Brian Roloff in der EgeTrans-Arena sein Comeback feiert. Mit Stephan Vogt verletzte sich zudem ein Ravensburger Urgestein so schwer, dass er mehrere Monate ausfallen wird.

Auf die Verletzungsmisere haben die Towerstars mit den Verpflichtungen des slowenischen Verteidigers Lubor Pokovic und des hünenhaften Angreifers  Dennis Reimer, der in der Vorsaison noch beim Meister Frankfurt spielte, reagiert. Mit dem Slowaken Adam Lapsansky und dem im letzten Jahr für Weißwasser stark aufspielenden Tschechen Jakub Svoboda, hat Trainer Ehrenberger weitere Stürmer mit Torinstinkt im Kader.

Den Goldhelm bei den Oberschwaben trägt allerdings Verteidiger Ondreij Pozivil, der es auf zwei Tore und drei Vorlagen gebracht hat.  Viel für die Offensive trägt auch der mittlerweile 36-jährige Lukas Slavetinsky bei, der seine zehnte Saison für Ravensburg absolviert. Mit Sören Sturm verfügen die Towerstars zudem über einen der besten Offensivverteidiger der Liga. 

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