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Olten kommt mit einem Olympiasieger

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Der Oltener Trainer Bengt-Ake Gustafsson führte die schwedische Olympia-Mannschaft 2006 zur Goldmedaille.  Foto: 

Die eishockeyfreie Zeit hat für die Fans der Bietigheim Steelers vom Wochenende an ein Ende. Zehn Tage nach dem Trainingsauftakt im Ellental bestreitet der Vizemeister der Deutschen Eishockey-Liga 2 (DEL.2) die ersten zwei Vorbereitungspartien auf die Saison 2017/2018 – und das auch noch in der heimischen EgeTrans-Arena im Rahmen des 4. Bietigheimer Ice-Cups. An diesem Samstag (20 Uhr) messen sich die Steelers mit dem Schweizer Zweitligisten EHC Olten. Bereits ab 16 Uhr stehen sich die DEL-Vereine Iserlohn Roosters und Fischtown Pinguins Bremerhaven im zweiten Halbfinale gegenüber. Die Verliererteams treffen am Sonntag (14 Uhr) im Duell um Platz drei aufeinander. Um 18 Uhr spielen dann die beiden Sieger um den Pokal. „Wir treten zu Hause an und wollen unser eigenes Turnier gewinnen, aber das wird sehr schwer“, sagt SCB-Trainer Kevin Gaudet.

Brown plagen Leistenprobleme

Bis auf Verteidiger Rob Brown, den Leistenprobleme plagen, ist der Bietigheimer Kader vollzählig. Im Aufgebot werden auch alle acht Neuzugänge stehen. Gaudet hat in den ersten Übungseinheiten einen guten Eindruck von seiner Mannschaft gewonnen: „Mich beeindruckt, wie fit die Spieler schon sind. Ich glaube, dass wir in der neuen Saison eine schnellere Mannschaft haben werden als bisher. Jetzt geht es darum, dass das Team schnell zusammenwächst, denn wir haben wesentlich mehr Neuzugänge als in den zwei Jahren zuvor.“

Der Auftaktgegner aus Olten belegte 2016/2017 in der Swiss League (früher Nationalliga B) nach der Hauptrunde den fünften Rang. Im Playoff-Viertelfinale scheiterte das Team am späteren Finalteilnehmer SC Rapperswil, der die Serie mit 4:1 für sich entschied. Der 1934 gegründete Klub aus dem Kanton Solothurn schaffte dreimal den Aufstieg in die Eliteklasse der Eidgenossen, konnte sich dort aber nicht dauerhaft behaupten. Zuletzt trat Olten in der Saison 1993/1994 im Schweizer Oberhaus an.

Der prominenteste Akteur der Gäste steht an der Bande: Trainer Bengt-Ake Gustafsson. 2006 führte der 59-jährige Schwede die „Tre Kronor“ – mit Stars wie Daniel Alfredsson, Mats Sundin, Nicklas Lidström und Peter Forsberg – als Coach zum Olympiasieg. Im gleichen Jahr wurde er mit Schweden Weltmeister. 2009 und 2010 gewann Gustafsson mit den Skandinaviern obendrein jeweils WM-Bronze. In Olten löste er im Januar Maurizio Mansi ab, der nur ein neunmonatiges Gastspiel beim EHC hatte.

Zwei Neuzugänge haben das Potenzial, die neuen Stars im Team zu werden: Der 35-jährige US-Amerikaner Tim Stapleton wechselte vom russischen KHL-Vertreter HK Spartak Moskau nach Olten und bringt auch jede Menge NHL-Erfahrung mit: Für die Toronto Maple Leafs, die Atlanta Trashers und die Winnipeg Jets schaffte er in 118 Spielen 37 Scorerpunkte (19 Tore, 18 Vorlagen). Sein gleich alter Landsmann Ryan Vesce kam vom Schweizer Erstligisten HC Fribourg-Gottéron und hat einst ebenfalls in der National Hockey League (NHL) gespielt: Im Trikot der San Jose Sharks verbuchte der Flügelstürmer bei seinen 19 Einsätzen drei Tore und zwei Assists. In der AHL lief Vesceer dagegen 262 Mal für die Springfield Falcons, die Binghamton Senators und die Worcester Sharks auf und sammelte 219 Scorerpunkte (72 Tore, 147 Vorlagen). „Olten ist eine klasse Mannschaft, die in ihrer Liga seit Jahren immer vorne mit dabei ist“, urteilt Gaudet über den Gegner.

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