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Hessisches Hammerprogramm zum Saisonauftakt

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Steelers-Publikumsliebling Justin Kelly, hier beim Bietigheimer Ice-Cup gegen Iserlohn in Aktion, wird in Frankfurt mit Neuzugang Norman Hauner und Benjamin Zientek in einer Reihe stürmen. Hinter ihm lauert hier sein Mitspieler René Schoofs auf den Puck.  Foto: 

Die Spielplan-Macher in der Deutschen Eishockey-Liga 2 (DEL 2) haben ganze Arbeit geleistet und den Bietigheim Steelers zum Saisonauftakt ein hessisches Hammerprogramm aufgehalst: An diesem Freitag (19.30 Uhr) ist die Mannschaft aus dem Ellental beim Titelverteidiger und Liga-Krösus Löwen Frankfurt gefordert. Am Sonntag (17 Uhr) kommt dann mit den Kassel Huskies – dem Meister der Spielzeit 2015/2016 – ein weiteres Topteam zur Bietigheimer Heimpremiere in die EgeTrans-Arena. Die drei genannten Klubs haben schon in der Vorsaison in der DEL 2 den Ton angegeben und nach den 52 Hauptrundenspieltagen die Plätze eins bis drei belegt. „Ich bin selbst sehr gespannt auf unseren Start. Nach diesen beiden Spielen wissen wir gleich, wo wir stehen. Es kann alles passieren“, sagt Steelers-Trainer Kevin Gaudet.

Drei Stürmer sind verletzt

Auch zu Beginn der neuen Saison hat bei seinem Team das Verletzungspech zugeschlagen, das den SCB seit Jahren fast schon notorisch verfolgt. Neben dem Langzeitverletzten Frédérik Cabana fallen am ersten Wettkampf-Wochenende auch Max Lukes (Leistenprobleme) und Neuzugang Andrew McPherson (Pferdekuss) aus, so dass sich Gaudet mit drei Sturmreihen begnügen muss – und die will er so formieren, dass es zwischen dem ersten und dem dritten Sturm keine Leistungsunterschiede gibt. Matt McKnight, Marcus Sommerfeld und René Schoofs gehen gemeinsam auf Torejagd, ebenso Justin Kelly, Norman Hauner und Benjamin Zientek. Die Neuzugänge Tyler McNeely und Alexander Preibisch bilden mit Shawn Weller ein weiteres Offensivtrio. Zur Entlastung – oder bei einem weiteren Ausfall – steht noch der 19-jährige Youngster Leon Müller als zehnter Stürmer parat.

Martinovic steht im Tor

Festgelegt hat sich Gaudet auch, wer in Frankfurt das Tor hütet: der 36 Jahre alte Routinier Sinisa Martinovic. Allerdings wird es zwischen den Bietigheimer Pfosten keine One-Man-Show mehr geben. Der Trainer plant, auch Neuzugang Ilya Sharipov (22) viel Einsatzzeit zu gewähren – und deutete im Gespräch mit der BZ regelmäßige Wechsel auf dieser Position an. „Ich bin begeistert von Ilya. Er hat in der Vorbereitung gezeigt, dass er ein Topgoalie ist. Für einen Trainer ist es eine tolle Situation, wenn er zwei so starke Torhüter im Kader hat“, stellt Gaudet zufrieden fest.

Auf Martinovic dürfte am Freitag jede Menge Arbeit zukommen. Schließlich zählt der Löwen-Paradesturm mit Matthew Pistilli, C.J. Stretch und Clarke Breitkreuz zur Crème de la Crème der DEL 2. „Das ist eine Killerreihe und die beste der Liga. Die muss man stoppen, um zu bestehen. Aber unsere Verteidiger haben viel Routine. Die wissen, wie man gegen solche Spieler spielen muss“, sagt Gaudet.

Ein Wiedersehen gibt es in Frankfurt mit dem gebürtigen Bietigheimer Tim Schüle. Gaudet zufolge seien auch die Steelers stark an einer Verpflichtung des 26-jährigen Verteidigers interessiert gewesen. Doch Schüle, der 342 DEL-Partien absolviert hat, zog das Angebot der Löwen vor. „Es war nicht möglich, ihn zu finanzieren. Am Ende war er für uns schlicht zu teuer“, sagt der kanadische Coach.

Nicht überbewerten will er die Ergebnisse in der Vorbereitung – und damit auch nicht die jüngsten Siege gegen die Oberligisten EV Landshut (3:2) und ERC Sonthofen (5:0) sowie den ersatzgeschwächten französischen Erstliga-Verein Etoile Noire de Strasbourg (10:2). „Frankfurt und Kassel sind andere Hausnummern. Diese Mannschaften werden uns am Wochenende ganz anders fordern“, prophezeit Gaudet.

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