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Die Steelers haben es mit den Kellerkindern zu tun Eishockey

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Steelers-Neuzugang Norman Hauner scheitert in dieser Situation an Kaufbeurens Schlussmann Stefan Vajs. Gegen den EC Bad Tölz kann Hauner wieder auf Torejagd gehen.  Foto: 

In den sieben bislang ausgetragenen Spielen in der laufenden Saison in der Deutschen Eishockey-Liga 2 (DEL 2) feierten die Bietigheim Steelers sechs Siege. Durch den 3:2-Erfolg am Dienstag gegen den ESV Kaufbeuren übernahm das Team von Trainer Kevin Gaudet die Tabellenführung von den Löwen Frankfurt, die spielfrei waren. „Es ist alles wahnsinnig eng. Alle unsere sieben Spiele sind mit einem Tor Unterschied ausgegangen“, verwies Coach Gaudet nach der Partie gegen Kaufbeuren auf die enge Leistungsdichte in der Liga. Dabei meinte er auch die beiden Heimsiege gegen die Wölfe Freiburg (3:1) und die Ravensburg Towerstars (7:5), als seine Profis die entscheidenden Treffer erst Sekunden vor Schluss, als die Gegner auf ihre Torhüter verzichteten, erzielten.

An diesem Freitag laufen die Bietigheimer wohl kaum Gefahr, dass es allzu eng werden könnte mit dem Ergebnis. Ab 19.30 Uhr ist der Aufsteiger EC Bad Tölz in der EgeTrans-Arena zu Gast. Und der läuft bislang der Musik in der DEL 2 hinterher und scheint noch nicht angekommen in der Liga. Dabei gab es durchaus auch schon gute Kritiken. Die Tölzer haben alle sechs Spiele verloren und schon 32 Gegentreffer kassiert. Im Tor des EC steht Andreas Mechel, der nach sechs Jahren zur laufenden Runde von den Steelers nach Bad Tölz gewechselt ist. Sein Vertreter ist der junge Michael Böhm, der Sohn von ECT-Coach Rick Böhm. Auch Marcel Rodman und Andreas Schwarz aus dem Bietigheimer Kader der Vorsaison sind in Tölz gelandet. Philipp Schlager, der aus Ravenburg in den Isarwinkel kam, und Thomas Schenkel sind zwei weitere Ex-Bietigheimer, die mithelfen sollen, dass sich der Traditionsverein in der DEL 2 hält.

Finne mit dem Goldhelm

Der nachträglich verpflichtete Finne Joonas Vihko trägt durch seine drei Tore und fünf Vorlagen den goldenen Helm des Topscorers – und das als Verteidiger. Einen Punkt weniger nach sechs Partien weist Rodman nach, der zweimal traf und fünfmal vorbereitete. Ähnlich wie die Steelers mit Dominic Auger und Adam Borzecki haben auch die Tölzer erfahrene und in die Jahre gekommene Verteidiger. Klaus Kathan ist mittlerweile 40 Jahre alt, der österreichische Neuzugang André Lakos ist 38. Er bildet mit seinen 2,01 Metern Körpergröße eine große Hürde vor dem eigenen Tor.

Bei den Steelers ist die Personalsituation derzeit gut, nachdem auch Rob Brown wieder einsatzfähig ist. Bei Benjamin Hüfner zeichnet sich eine Rückkehr ab, einzig Frederik Cabana muss noch längere Zeit pausieren.

Mit den Heilbronner Falken wartet am Sonntag um 17 Uhr ein weiteres Kellerkind auf den Tabellenführer aus Bietigheim. Mit vier Punkten belegen die Unterländer aktuell den vorletzten Platz. An diesem Freitag sind sie bei den Lausitzer Füchsen zu Gast. Nach sportlich desaströsen Spielzeiten sollte bei den Falken in der neuen Runde mit Trainer Gerhard Unterluggauer vieles besser und ein Platz nahe der Playoff-Ränge anvisiert werden. Das Personal steht dem österreichischen Rekord-Nationalspieler eigentlich zur Verfügung.

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