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Bietigheimer Handballer sind in der Arena eine Macht

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Die Bietigheimer hatten alle Hände voll zu tun, um den überragend spielenden Hildesheimer Savvas Savvas einigermaßen zu stoppen. Hier versucht es Paco Barthe. Rechts schirmt Gerdas Babarskas den durchsetzungsstarken Kreisläufer Nikolaos Tzoufras ab..  Foto: 

Die Handballer der SG BBM Bietigheim setzen ihr Motto „Heimstärke zeigen“ konsequent um und haben auch das vierte Heimspiel in der Saison2017/2018 gewonnen. Zwischen der EgeTrans-Arena und dem Handball-Zweitligisten entwickelt sich offenbar eine intensive Liebesbeziehung.

Gegen den auf zwei Rückraumpositionen und am Kreis individuell hochkarätig besetzten Aufsteiger VfL Eintracht Hildesheim fühlten sich die Gastgeber auf dem Parkett über der Eisfläche erneut wohl. Sie benötigten vor 1462 Zuschauern einen Kraftakt und viel harte Arbeit, die sie mit Leidenschaft und Engagement ausführten, um am Ende deutlich mit 33:26 zu gewinnen. Das Team von Trainer Hartmut Mayerhoffer erneut daheim erneut die 30-Tore-Marke wie zuvor schon gegen den HC Rhein Vikings (30:20), Tusem Essen (30:22) und die HG Saarlouis (34:20). Nach sieben Spieltagen haben die Bietigheimer bereits gegen alle vier Aufsteiger gespielt und dabei je zweimal auswärts und daheim gewonnen.

Griechen-Trio ganz stark

Der Erfolg gegen Zweitliga-Rückkehrer aus Niedersachsem mit dem seit 1981 als Trainer und/oder als Manager fungierenden Gerald Oberbeck (“In Hildesheim geht es nur mit mir.“) war zudem der sechste Sieg im siebten Saisonspiel. Das griechische Trio der Gäste mit dem elffachen Torschützen Savvas Savvas im Rückraum, dem durchsetzungsstarken Kreisläufer Nikolaos Tzourfas (5 Tore) und Adam Papadopoulos (3) machte der SG BBM zu schaffen. Weil aber Torhüter Domenico Ebner erneut eine starke Leistung ablieferte, die Abwehr mehrfach gut blockte und Valentin Schmidt eine exzellente erste Halbzeit ablieferte, lagen die Bietigheimer durch zahlreiche Tore nach schnellen Gegenstößen meist in Führung. Schmidt erzielte seine fünf Treffer alle in den ersten 30 Minuten. Zum 6:3-Zwischenstand hatte der 23-Jährige schon vier Treffer beigetragen. Meist schloss er halbhoch ab und überwand so Hildesheims Schlussmann Jakub Lefan.

Bei den Gästen war Savvas die prägende Figur. Er erzielte zunächst alle vier Treffer des VfL, erst Tor NUmmer fünf ging auf das Konto von Dimitri Ignatov. Neben seinen Toren glänzte der 20-jährige Grieche Savvas auch mit genialen Anspielen an den Kreis auf seinen Landsmann Tzoufras. Die Eintracht leistete trotz Mängel in der Abwehr heftige Gegenwehr und blieb bis zum 8:8 dran. Dann zog die SG BBM ruck-zuck auf 11:8 davon und lag auch bei Halbzeit mit drei Toren in Führung (15:12).

Bei Bietigheim hatte Martin Marcec keinen so guten Tag erwischt und wurde zum zweiten Spielabschnitt von Jan Asmuth abgelöst. Dabei war Marcec eigentlch der schönste Treffer der Partie gelungen, als er den Ball artistisch udn mit der Rückhand im VfL-Tor untergebracht hatte. Die Unparteiischen Thomas Hörath und Timo Hoffmann hatten aber ein Foulspiel am Torschützen gesehen und auf Siebenmeter entschieden. Den versenkte Christian Schäfer ebenso sicher wie fünf weitere.

Pfostentreffer vom Kreis

Hildesheim blieb in der zweiten Halbzeit zunächst dran und baute auf die probaten Mittel, den Rückraumbomber Savvas und Kreisläufer Tzourfas in Szene zu setzen. Gegen diese Ausnahmekönner taten sich die Gastgeber durchweg schwer, alle Aktionen zu unterbinden. Zweimal hätte es für die SG BBM eng werden können, aber beide Male wussten die Spieler um Kapitän Patrick Rentschler die richtige Antwort. Beim Stand von 19:16 traf Papadopoulos mit einem Wurf vom eigenen Kreis nur den Pfosten des leeren SG-Tores. Ebner hatte in Unterzahl Platz gemacht für einen weiteren Feldspieler. Im Gegenzug zum Pfostentreffer gelang Rentschler, der am gegnerischen Kreis ebenso wie sein Partner auf dieser Position, Panagiotis Erifopoulos von den Gästen hart rangenommen wurde, das 20:16.  Als die Eintracht dann beim 22:24 auf zwei Toren dran war, löschte Asmuth mit dem 25:22 den kleinen Hoffnungsfunken der Gäste. Kurz zuvor hatte Jürgen Müller im Bietigheimer Gehäuse Ebner abgelöst, der zuvor mit zehn Paraden seinen Anteil am größer werdenden Vorsprung hatte. Müller bewies seine Reaktionsschnelligkeit und entschärfte drei Würfe der Hildesheimer.

Dieser Personalwechsel verdeutlichte einmal mehr, dass die SG BBM einen gut aufgestellten Kader mit Optionen für nahezu alle Positionen besitzt. Trainer Mayerhoffer nutzt diese Möglichkeiten, ohne dabei einen Leistungsabfall zu riskieren.

Vor allem im Rückraum hat er die freie Auswahl, und alles funktioniert. So trug sich Max Emanuel noch zweimal in die Torschptzenliste ein. Gegen die mehr und mehr in der Defensivarbeit nachlässigen Gäste schraubte die SG BBM das Ergebnis auf 33:26. Am Freitag sind die Bietigheimer beim ASV Hamm-Westfalen zu Gast.

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