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Ulmer Basketballer gewinnen Eurocup-Auftakt

Ratiopharm Ulm startet mit einem 83:73-Sieg gegen Tofas Bursa in den Basketball-Eurocup. Kapitän Per Günther verpasst die Partie wegen eines freudigen Ereignisses.

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Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Großteil der 3750 Zuschauer aus der Ratiopharm-Arena mit dem Gedanken „Na also, geht doch!“  nach Hause gegangen ist, ist sehr groß. Nach drei Niederlagen in der Bundesliga gelang Ratiopharm Ulm am Dienstagabend im Eurocup der erste Sieg der Saison. Gegen die Türken um die Ex-Ulmer Raymar Morgan (16 Punkte und 8 Rebounds) und Pierria Henry setzte sich das Team von Coach Thorsten Leibenath dank eines starken letzten Viertels mit 83:73 durch.

Der 42-Jährige hofft, dass dieser Erfolg Signalwirkung hat: „Es wird uns gut tun, dass wir gesehen haben, dass wir Spiele gewinnen können, und wie wir sie gewinnen.“ Nämlich mit Einsatz und Kampf. Für einen kleinen Extra-Schub Motivation hatte bereits am Nachmittag Per Günther beziehungsweise dessen Frau Leonie gesorgt, die einen gesunden Jungen namens Oskar zur Welt gebracht hat. Der Teamkapitän fehlte deshalb gegen Bursa, wofür ihm aber keiner böse war. Im Gegenteil. „Wir wollten den Sieg für Pers Nachwuchs holen“, so Leibenath.

Doch drei Viertel sah es trotz einer engagierteren Leistung als bislang in der Bundesliga nicht danach aus, dass dieses Unterfangen von Erfolg gekrönt sein sollte. Nach dem 50:50 Mitte des dritten Viertels trafen die Ulmer einige schlechte Entscheidungen im Angriff, was Bursa bis zum Viertelende auf sieben Zähler Vorsprung davonziehen ließ. In den letzten zehn Minuten drehten die Hausherren dann aber mal so richtig auf. Angeführt von Topscorer Trey Lewis (26 Punkte, 14 davon im letzten Viertel) und dem stark verbesserten Toure Murry legte Ulm einen 18:0-Lauf zum vorentscheidenden 78:66 hin. In dieser Phase passte fast alles beim Ratiopharm-Team, das neben Günther auf den weiterhin am Knie verletzten Tim Ohlbrecht verzichten musste.

„Wir haben unseren Angriff einfach gehalten und schneller und härter als zuletzt in der Bundesliga gespielt“, sagte Leibenath. Eine Phase, von der sich die Türken beeindrucken ließen. „Wir haben ein schreckliches letztes Viertel gespielt und uns irgendwann einfach aufgegeben“, sagte Gäste-Trainer Orhun Ene. Sein Gegenüber hatte wenig auszusetzen. „Wir hatten keinen Spieler, der eine schwache Leistung gezeigt hat“, so Leibenath. Er hofft, dass seine Spieler das neugewonnen Selbstvertrauen mit ins Freitagsspiel bei Jena (20.30 Uhr) nehmen. Dann soll der erste Sieg in der Bundesliga folgen.

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