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Riesen triumphieren im Hexenkessel

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Johannes Thiemann (rechts) war mit 17 Punkten und sieben Rebounds einer der Aktivposten im Ludwigsburger Team.  Foto: 

Als erstes Team in der Champions League haben die MHP Riesen Ludwigsburg den heimstarken Banvit BK (Türkei) geknackt. Im Viertelfinal-Hinspiel siegten die Basketball-Profis aus der Barockstadt dank einer starken Leistung mit 92:87. Das Rückspiel findet am 29. März in der MHP-Arena statt. Bringt Ludwigsburg dort den Vorsprung vor heimischer Kulisse über die Zeit, qualifiziert sich der Bundesligist für das Final Four.

Finale noch weit entfernt

„Es war heute eine fantastische Atmosphäre. So eine Lautstärke habe ich in all meinen Jahren im Basketball so noch nicht erlebt“, sagte John Patrick nach der Begegnung. Der Ludwigsburger Trainer wies aber auch darauf hin, dass seine Mannschaft noch lange nicht weiter ist: „Es waren heute natürlich erst die ersten 40 Minuten. Dieses Viertelfinale ist weit davon entfernt, entschieden zu sein. Das ist ein enorm wichtiges Spiel nächste Woche.“

Den Fünf-Punkte-Vorsprung erspielten sich die Riesen im Hinspiel vor den 3000 lautstarken Zuschauern in Bandirma mit einer couragierten Leistung. Kelvin Martin führte das Team mit 19 Punkten an, während ein agiler Drew Crawford 18 Zähler und sieben Rebounds zum Erfolg beisteuerte. Beste Werfer bei Banvit BK waren Center Gasper Vidmar (20) und Aufbauspieler Theodore (18 Punkte, sieben Assists). Johannes Thiemann, der 17 Zähler und sieben Rebounds, verbuchte, stellte nach dem Match fest: „Wir haben einen guten Job gemacht und vor allem in der ersten Halbzeit den Rhythmus von Banvit unterbrochen. Aber es ist noch ein ganzes Spiel zu bestreiten.“

Fulminantes erstes Viertel

Der Auftakt in das Viertelfinale entwickelte sich zu einem Offensivfeuerwerk. Ludwigsburg war gleich gut im Spiel und nutzte die Räume bei den Dreipunktewürfen eiskalt aus. Mit 29:25 lagen die Gäste so nach zehn Minuten in Führung. Auch im zweiten Viertel drückten die Barockstädter auf das Tempo. Vor allem Cliff Hammonds setzte Akzente und hatte mit 13 Punkten und fünf Assists großen Anteil am 52:42 zur Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte drückte nun Banvit, angetrieben von Jordan Theodore und Furkan Korkmaz, um so für eine umkämpftere Partie zu sorgen. Dennoch blieben die MHP Riesen zunächst weiter solide in Führung.

Keinen kühlen Kopf

Erst im Schlussabschnitt kam Banvit bis auf einen Zähler an die Ludwigsburger heran (82:81). Doch die Barockstädter behielten in dem Hexenkessel von Bandirma einen kühlen Kopf und sicherten sich den wertvollen Auswärtssieg sowie einen Fünf-Punkte-Vorsprung für die zweiten 40 Minuten dieses Viertelfinales. „Ich bin auf den Einsatz meiner Mannschaft heute stolz“, sagte Coach Patrick.

Nicht mitwirken konnte der Ludwigsburger Tekele Cotton, der sich im vergangenen Ligaspiel gegen Braunschweig eine Handwurzelverletzung zugezogen hatte. Die exakte Ausfalldauer steht aktuell noch nicht fest.

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