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Riesen-Trainer Patrick beklagt Blackouts

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Riesen-Profi Kelvin Martin steht nach der Niederlage bei Ratiopharm Ulm frustriert auf dem Feld der Neu-Ulmer Arena. Links kratzt sich Videokoordinator Hiroyuki Maeda ratlos am Kopf.  Foto: 

Siegen oder fliegen – im Playoff-Viertelfinale stehen die MHP Riesen Ludwigsburg am Dienstag (20.30 Uhr) mit dem Rücken zur Wand. Verliert die Mannschaft um Kapitän David McCray in der MHP-Arena gegen Ratiopharm Ulm das vierte Spiel der Best-of-five-Serie, ist die Saison für sie vorbei. Dagegen kommt es bei einem Ludwigsburger Heimerfolg am Donnerstag (19 Uhr) zu einer entscheidenden fünften Partie um den Einzug ins Halbfinale, dann wieder in Neu-Ulm. Am Samstagabend mussten sich die Riesen dort im dritten Duell mit 76:87 geschlagen geben. Nach dem 96:93-Überraschungscoup zum Auftakt nach Verlängerung kassierten sie zuletzt zwei Niederlagen. Zum bereits vierten Mal in Folge droht ihnen das Aus in der ersten Playoff-Runde.

Beim Hauptrundensieger trumpfte Per Günther groß auf. Der 29-jährige Spielmacher erzielte 21 Punkte und versenkte fünf seiner sechs Distanzwürfe – eine Erfolgsquote von 83,3 Prozent. Der zweite Matchwinner im Ulmer Team war Chris Babb mit 20 Zählern. Auch Augustine Rubit (16) und Raymar Morgan (15) punkteten jeweils zweistellig.

Bei den Gästen zeigten sich immerhin drei Profis in Galaform: Der im zweiten Spiel noch blasse Center Jack Cooley war mit 24 Zählern der Topscorer des Abends und verbuchte obendrein acht Rebounds. Point Guard D.J. Kennedy schnappte sich sogar 13 Abpraller und schaffte mit 14 Punkten ein „Double Double“. Auch seine sieben Assists waren der Topwert in diesem Schwabenduell. Rocky Trice wartete derweil mit 17 Zählern auf und zeichnete für fünf der sieben Ludwigsburger Dreier verantwortlich. Der Rest des Riesen-Teams fiel dagegen deutlich ab. „Leider hatten wir ein paar Blackouts heute Abend“, stellte Coach John Patrick fest. „Individuell hatten wir suboptimale Leistungen in der Offensive und Defensive.“

Da war es für ihn ein schwacher Trost, dass seine Mannschaft das Reboundduell diesmal klar mit 42:31 gewann und sich in dieser Statistik gegenüber Spiel zwei deutlich verbessert hat. Die Ulmer Korbjäger profitierten von ihren starken Ausbeute aus der Distanz. Zwölf Dreier produzierten Günther und Co.

Die Riesen legten vor den 6200 Zuschauern in der erneut ausverkauften Ratiopharm-Arena einen kolossalen 2:15-Fehlstart hin und lagen nach den ersten zehn Minuten mit 10:20 zurück. Im zweiten Durchgang klappte bei Ludwigsburg dann fast alles. Zur Pause war der Herausforderer beim Halbzeitstand von 43:39 wieder in Reichweite. Zu Beginn des dritten Viertels brachte Kennedy die Gäste mit einem Dreipunktspiel zum 44:43 erstmals in Führung. Die Begegnung schien zu kippen. Doch vor allem dank Günthers Treffsicherheit schlug Ratiopharm zurück und ging mit einer 62:54-Führung in den letzten Spielabschnitt. Dort wehrte Ulm alle Ludwigsburger Comeback-Versuche ab und feierte einen souveränen 87:76-Erfolg.

„Wir haben das bisher beste Spiel in dieser Serie gemacht. Drei Viertel haben wir sehr stark verteidigt, mit Ausnahme des zweiten Durchgangs“, sagte Ulms Trainer Thorsten Leibenath, der bereits an das vierte Kräftemessen dachte: „Am Dienstag wird es nicht weniger hart. Wir werden alles dafür tun, dass wir uns am Donnerstag nicht sehen.“

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