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Patricks Riesen trumpfen groß auf

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Die Ludwigsburger Johannes Thiemann (links) und Adika Peter-McNeilly im Duell mit  Bremerhavens Johnny Berhanemeskel. Peter-McNeilly war mit 21 Punkten bester Werfer der Riesen.  Foto: 

Den MHP Riesen Ludwigsburg ist ein prima Start in die neue Bundesliga-Saison gelungen. Der 98:77-Erfolg bei den Eisbären Bremerhaven war nach sechs erfolgreichen Qualifikationsspielen mit dem Erreichen der Gruppenphase in der Champions League der siebte Pflichtspielsieg. Im vierten Viertel deklassierten die Riesen ihre Gastgeber, verzichteten nach Florian Kochs Dreier zum 98:77 aber darauf, die 100-Punkte-Marke zu knacken. Bester Werfer bei den Gästen war Adika Peter-McNeilly mit 21 Punkten. Die Eisbären verpatzten mit der Niederlage ihre Heimpremiere. Sie hatten zuvor in Braunschweig verloren (68:81) und bei Alba Berlin mit 66:64 gewonnen.

Spielzeiten gut verteilt

Die Leistung des Teams von Trainer John Patrick lässt Verantwortliche und Fans auf eine erfolgreiche Saison hoffen. Der Coach verteilte die Spielzeiten durch viele Wechsel ohne Qualitätsverluste und trug so auch den hohen Belastungen durch Spiele und Reisen Rechnung. Am Sonntag feiern die Riesen mit der Partie gegen die Fraport Skyliners Frankfurt (Beginn ist um 19.15 Uhr) in der MHP-Arena ihre Bundesliga-Heimpremiere 2017/2018. Und es geht weiter Schlag auf Schlag, denn am Dienstag (20 Uhr) erwarten sie in der Champions League PAOK Saloniki.

Die MHP Riesen nahmen den Schwung der erfolgreichen internationalen Auftritte mit in die Partie in Bremerhaven. Mann der Anfangsphase war Nationalspieler Johannes Thiemann, der fleißig punktete und ma0ßgeblich an der 11:2-Führung beteiligt war. In der achten Minute lagen die Riesen erstmals mit neun Punkten vorne (22:15). Als die Gastgeber auf 20:22 verkürzt hatten, versuchten David Brembly und Carl Baptiste mit Dreierwürfen, ihr Team noch vor der ersten Pause in Führung zu bringen. Sie verfehlten aber den Ludwigsburger Korb. Im zweiten Viertel bauten die Riesen ihre Führung rasch aus und lagen mehrfach mit 14 Punkten vorne. Aus den zwei Zählern Differenz machten die Ludwigsburger im Schnellverfahren elf. Einer seiner vier Dreier gelang zudem Adika Peter-McNeilly. Später versenkte auch Niklas Geske den Ball aus der Distanz im Korb der Eisbären. Nach 15 Minuten waren es beim Stand von 41:27 dann erstmals 14 Punkte, die die beiden Teams trennten. Zwar brachte Jordan Hills mit einem Drei-Punktewurf die Gastgeber auf zehn Zähler heran, doch die Riesen behielten ihre Souveränität und gingen mit einem satten 51:39 in die Halbzeit. Das dritte Viertel verlief zäh, Bremerhaven kam auf neun Punkte heran, leistete sich aber gegen die gut verteidigenden Gäste viele Ballverluste. Dennoch entschieden sie dieses Viertel mit 19:17 für sich.

Komfortable Führung wächst an

Mit einer immer noch komfortablen 68:58-Führung gingen die Riesen in den letzten Spielabschnitt. Dort knüpften sie an ihre Leistungen aus den beiden ersten Vierteln an und erspielten sich beim 90:70 sogar erstmals einen Vorsprung von 20 Punkten. Peter-McNeilly mit zwei und Thomas Walkup mit einem Dreier trugen dazu maßgeblich bei. Die Riesen trumpften auf und ließen den sichtlich überforderten Gastgebern keine Chance mehr und entschieden das letzte Viertel mit 30:19 und die Partie mit 98:77 für sich. „Ich bin sehr stolz auf mein Team und auch sehr zufrieden. Es war ein hartes Spiel, das siebte innerhalb kurzer Zeit. In der ersten Hälfte haben wir in der Verteidigung zu viele Fouls gemacht. Nach der Pause hat uns die Presse gerettet, mit der wir insgesamt 22 Ballverluste der Eisbären forciert haben. Für uns war das ein großer Sieg“, freute sich Riesen-Coach Patrick.

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