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Die Riesen spielen erneut die Playoffs

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Dank des 102:85-Sieges der Telekom Baskets Bonn am Freitagabend bei den Gießen46ers haben die MHP Riesen Ludwigsburg auch in dieser Saison das Playoff-Viertelfinale erreicht. Zum vierten Mal hintereinander. Gießen hätte den Riesen Platz acht in der Abschlusstabelle mit einem Heimsieg noch streitig machen können. Damit stehen alle acht Playoff-Teilnehmer fest. Die Ränge sechs bis acht und damit die Startpositionen fürs Viertelfinale machen nun Ludwigsburg, Oldenburg und Berlin unter sich aus. Wobei die Riesen nach dem Heimspiel an diesem Samstag gegen den Tabellenführer aus Ulm (Spielbeginn um 20.30 Uhr) am Montag bei Alba Berlin (15.30 Uhr) zu Gast sind. Bleiben die Ludwigsburger Achter und Ulm Erster, kommt es in den Playoffs bald erneut zu diesem Duell.

Die Ulmer benötigen noch einen Sieg aus den beiden schwäbischen Derbys in Ludwigsburg und am Montag gegen Tübingen, um Platz eins nach der Hauptrunde sicher zu haben. Allenfalls der FC Bayern München könnte mit zwei Siegen Rang eins noch streitig machen. Die Ulmer haben 29 von 30 Spielen gewonnen, davon 27 vom Start weg in Serie.

Beide haben Personalprobleme

Vor dem Spiel an diesem Samstag plagen sowohl Ulms Trainer Thorsten Leibenath als auch seinen Riesen-Kollegen John Patrick Personalsorgen. Während bei Ludwigsburg Tekele Cotton, Kelvin Martin und Chad Toppert nach wie vor nicht trainieren konnten und Martin Breunig jüngst einen Nasenbruch erlitt, stehen aktuell die Ulmer Tim Ohlbrecht, Da’Sean Butler, Augustine Rubit und Braydon Hobbs auf der Verletztenliste. Die Riesen gehören zu jenen zwei Mannschaften, die die Ulmer in dieser Saison national besiegt haben. Im Pokal-Viertelfinale gewannen sie gegen die bis dahin noch unbesiegten Gäste von der Donau. „Gegen Ulm ist es natürlich ein großartiges Duell und das nächste Derby für uns. Ulm hat mit Raymar Morgan und Chris Babb gleich zwei Kandidaten für den besten Spieler der Saison in den eigenen Reihen und Thorsten Leibenath ist ein Anwärter auf den Trainer des Jahres. Das ist ein Team der Superlative“, charakterisiert Riesen-Coach John Patrick den Tabellenführer.

Am Montag trifft Patrick mit seinen Riesen in Berlin auf ein Team, das durch den Trainerwechsel Anfang der Woche neu motiviert sein dürfte. Der bisherige Co-Trainer Thomas Päch löste seinen Chef Ahmet Caki ab. Die Berliner wollen sich noch auf Platz fünf verbessern, um im Playoff-Viertelfinale Bayern München oder Bamberg aus dem Weg zu gehen. An diesem Samstag spielt Alba in Frankfurt.

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