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Vierpunktespiel für Neckar Riesen

Sieben Spieltage vor dem Saisonende steht für die Neckar Riesen Ludwigsburg ein Duell an, in dem viel Brisanz steckt. Das Team trifft am Samstag in der Basketball-Bundesliga auf den Abstiegsrivalen Mitteldeutschen BC und den Ludwigsburger Ex-Coach Silvano Poropat.

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Für die Bundesliga-Basketballer der Neckar Riesen Ludwigsburg ist es seit dem vergangenen Wochenende im Tabellenkeller noch etwas ungemütlicher geworden. Durch den sensationellen 77:64-Heimsieg des Abstiegsrivalen Fraport Skyliners Frankfurt gegen Meister und Tabellenführer Brose Baskets Bamberg hat sich die Lage für die Schwaben deutlich verschlechtert. Die Riesen sind als Tabellensechzehnter punktgleich mit den Hessen, die mit 20:32 Zählern Rang 17 und damit den ersten Abstiegsplatz belegen. Bei sieben noch ausstehenden Spielen bangen die Riesen trotz des Aufschwungs unter dem neuen Trainer John Patrick weiter um den Klassenerhalt.

Die Heimpartie am Samstag (19.30 Uhr) in der MHP Arena gegen den Mitteldeutschen BC ist für die Ludwigsburger Korbjäger ein Vierpunktespiel. Die Weißenfelser belegen aktuell mit zwei Zählern mehr den zwölften Platz und gehören zum Kreis der Klubs, die sich ebenfalls noch in Abstiegsgefahr befinden - genauso wie die Eisbären Bremerhaven, die New Yorker Phantoms Braunschweig und der BBC Bayreuth, die ebenfalls nur 22 Pluspunkte auf dem Konto haben. Bereits abgestiegen sind die LTi Gießen 46ers. Der Bundesliga-Dino muss nach 47 Jahren ununterbrochener Erstliga-Zugehörigkeit zum ersten Mal den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Der Kampf um den zweiten Abstiegsplatz verspricht derweil für die beteiligten Vereine noch einen nervenaufreibenden Saisonendspurt. Ein Vorteil könnte für die Riesen sein, dass sie vier der sieben letzten Partien zu Hause bestreiten.

Abgesehen von der Tabellenlage steckt im Kellerduell gegen den Mitteldeutschen BC noch aus einem weiteren Grund Zündstoff: Riesen-Kapitän Wayne Bernard und Ivan Elliott liefen in der Vergangenheit für die Weißenfelser auf. Auf der anderen Seite kehren mit MBC-Coach Silvano Poropat und Center Phillipp Heyden zwei Ex-Ludwigsburger an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Speziell der 2008 gefeuerte Poropat hat bei den Riesen-Fans noch immer viel Kredit. Mit dem Kroaten war der Klub 2006/2007 Vizemeister geworden und hatte letztmals den Sprung in die Playoffs geschafft.

In der Hinrunde haben die Neckar Riesen klar mit 76:96 verloren. Beim Wiedersehen wollen sie sich nun für diese Schmach rehabilitieren und den dritten Heimerfolg in Folge einfahren. Führungsspieler Bernard rechnet mit einer intensiven Begegnung: "Der MBC spielt hart und mit viel Energie. Genau darauf müssen wir eingestellt sein. Ich denke, viele Mannschaften unterschätzen den MBC und das Energie-Level, das er an den Tag legen kann." Die Weißenfelser "Wölfe" haben allerdings ein Handicap zu verkraften: Sie müssen auf den US-Amerikaner Chad Timberlake verzichten. Der Topscorer und beste Vorlagengeber der Gäste fällt mit einer Sprunggelenksverletzung aus.

Der Mitteldeutsche BC pflegt insbesondere den Dreipunktewurf: Osvaldo Jeanty und Co. haben in dieser Saison schon 624 Mal ihr Glück aus der Ferne versucht - so oft wie kein anderes BBL-Team. Mit Lucca Staiger verfügt aber auch Ludwigsburg über einen exzellenten Dreierschützen. Bei der unglücklichen 76:89-Niederlage in Berlin war der Nationalspieler gleich sechsmal aus der Distanz erfolgreich.

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