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Riesen greifen nach den Playoffs

Die MHP Riesen Ludwigsburg feierten mit dem 94:79 gegen die Eisbären Bremerhaven innerhalb von drei Tagen den zweiten Heimsieg in der Basketball-Bundesliga. Damit ist das Team von Trainer Jon Patrick nahe dran an den Playoffs.

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Den zweiten Teil des Heimspiel-Dreiers in der Bundesliga haben die Ludwigsburger MHP Riesen souverän gemeistert. Nach dem 92:81-Sieg vom Freitag gegen Braunschweig gewannen sie am Sonntag gegen die Eisbären aus Bremerhaven ungefährdet mit 94:79.

Am Sonntag geht es erneut in der MHP-Arena gegen die Artland Dragons. Zum Saisonausklang sind die Ludwigsburger bei der BG Göttingen zu Gast. Die beiden letzten Gegner der Hauptrunde sind direkte Konkurrenten um Platz acht und den Einzug ins Playoff-Viertelfinale. Momentan belegen die Riesen jenen achten Rang und haben es selbst in der Hand, ihn zu verteidigen. Doch die Tabelle kann trügerisch sein, denn die hinter Ludwigsburg platzierten Teams haben noch ein Spiel mehr auszutragen.

Für die Eisbären aus Bremerhaven sind irgendwelche Rechenspiele uninteressant - sie haben weder mit den Playoffs noch mit dem Abstieg etwas zu tun. Dementsprechend frei konnte das Team von Trainer Muli Katzurin aufspielen. Dem israelischen Trainer verging die gute Laune nach einem passablen ersten Viertel, das seine Spieler mit einer 22:19-Führung beendeten. Im zweiten Abschnitt bekamen die Norddeutschen kaum ein Bein auf den Boden, geschweige denn den Ball in den Ludwigsburger Korb. Nur elf Punkte waren die Ausbeute. Die Riesen dagegen brachten es auf 25 Zähler und führten nach der ersten Hälfte mit 44:33.

Die dritten zehn Minuten waren das Viertel der Ludwigsburger Dreier. Je zweimal Shawn Huff und Michael Stockton sowie einmal David John Kennedy versenkten den Ball aus der Distanz im Korb der Eisbären. Zu Beginn des vierten Viertels packte der finnische Nationalspieler Huff nochmals einen Drei-Punkte-Wurf drauf. Danach spielten sich die Gastgeber einem sichern Sieg entgegen und konnten etwas das Gas rausnehmen nach dem kräftezehrenden Spiel vom Freitag. In der Schlussphase gönnte Riesen-Trainer John Patrick auch Travis Warrech und dem vom Publikum stürmisch begrüßten Simon Kutzschmar ein paar Einsatzminuten.

Die Bremerhavener waren zu Beginn der Partie flink auf den Füßen und suchten sichtlich den Weg über Würfe aus der Distanz. Das klappte am Anfang auch zweimal durch Myles Hesson und Jusuf El Domiaty, danach aber ließ die Quote rapide nach. Mit spektakulären Rettungsaktionen unter den Körben sorgten beide Teams für Stimmung auf den Rängen. Die Riesen stellten sich ein paar Mal umständlich an beim Versuch zu punkten und lagen deswegen mit 19:22 nach zehn Minuten zurück. Im zweiten Viertel holten die Ludwigsburger den Rückstand schnell auf und zogen davon. Bei den Eisbären erwies sich Devin Searcy als Pechvogel. Er vergab hintereinander vier Freiwürfe. Die Riesen starteten nach einem starken Vortrag mit elf Zählern Vorsprung ins dritte Viertel. Das war neben den Dreier-Würfen geprägt von den attraktiven Punkterfolgen von Kerron Johnson. Bei Bremerhaven war der Dampf weitgehend raus. Das Team leistete sich mehrfach Zeitüberschreitungen bei seinen Angriffen. Im letzten Abschnitt schwankte die Führung der Riesen zwischen 17 und 22 Punkten. In Gefahr geriet der klare Heimerfolg nicht mehr.

"Das war ein wichtiger Sieg. Wir brauchen noch zwei davon und müssen die Konzentration hochhalten. Heute haben wir mentale Stärke und Playoff-Intensität gezeigt. Wir haben den Ball sehr gut bewegt. Wir haben gegen das beste Offensivreboundteam der Liga eine gute Position unterm eigenen Korb gefunden", lobte Trainer Patrick seine Riesen.

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