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John Little macht die Riesen klein

Eine 58:69-Niederlage kassierten die MHP Riesen Ludwigsburg in der Basketball-Bundesliga beim bisherigen Tabellenletzten s.Oliver Baskets Würzburg. Seinen Einstand bei den Riesen feierte der neue Center Garry McGhee. Bester Mann bei Würzburg war John Little.

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Die jungen Basketballer der Porsche Akademie sollen nachhaltig unterstützt werden. Da freuen sich auch (hinten v.l.) die Trainer Cäsar Kiersz, Ross Jorgusen, Akademie-Chef Mario Probst, Oberbürgermeister Werner Spec, Riesen-Präsident Alexander Reil, Porsche-Finanzvorstand Lutz Meschke und Trainer Kristoffer Kantschar.  Foto: 

Eine gelungene Premiere feierte bei den Baskets Würzburg Trainer Stefan Koch in seinem ersten Heimspiel vor 3140 Zuschauern mit dem klaren Sieg gegen die Ludwigsburger MHP Riesen. Bei denen spielte erstmals der kurzfristig verpflichtete Gary McGhee. Der 2,08 Meter große Center verbuchte bei seinem Einstand acht Punkte. Der US-Amerikaner, der in der vergangenen Saison beim BBC Bayreuth in der Bundesliga spielte, wurde bis zum Ende der Saison fest unter Vertrag genommen. Zeitweise lag er mit seiner neuen Mannschaft in Würzburg mit 24 Punkten zurück. Die Aufholjagd im Schlussabschnitt führte lediglich zu einer Resultatsverbesserung.

37:61 - so lautete der Rückstand der Ludwigsburger nach 30 Minuten. Die Gäste hatten bis dahin sichtlich Probleme, sich gegen die aggressive Defense der Mainfranken gut und effektiv in Szene zu setzen. Trefferquoten im unteren 30-Prozent-Bereich waren statistischer Beleg dieser Probleme. Anders die Gegenseite: Würzburg zeigte sich von Beginn an hellwach und siegeshungrig. Allen voran John Little, der mit 18 Punkten und vier Assists der auffälligste Spieler des Abends war. Bei den MHP Riesen punkteten nur Michael Stockton (11) und Calvin Harris (10) im zweistelligen Bereich.

Sportlich hatte sich Riesen-Trainer John Patrick seine Rückkehr nach Würzburg sicherlich anders vorgestellt. An alter Wirkungsstätte wurde er wie auch Center Robert Tomaszek zumindest freundlich und mit Applaus empfangen. Den besseren Start erwischten die Gastgeber und führten schnell mit 10:2. Die Ludwigsburger taten sich mit der aggressiven Defensive Würzburgs schwer. Auf der Gegenseite ließen sie zu leichte Punkte zu, so dass gegen Ende des ersten Viertels ein 12:27 Rückstand zu Buche stand.

Im zweiten Spielabschnitt fanden die Ludwigsburger in der Offensive zeitweise besser zu ihrem Spiel. Angetrieben vom agilen Keaton Grant brachten sie den Rückstand wieder unter die Zehn-Punkte-Marke. Bis auf sechs Zähler kamen sie den Gastgebern nahe (29:35), ehe Würzburg zu einem starken Zwischenspurt vor der Halbzeit ansetzte. Acht Punkte in Serie schraubten die Führung wieder in die Höhe. Ludwigsburg lag nach 20 Minuten mit 29:43 zurück.

In den ersten fünf Minuten des dritten Durchgangs gestattete die Ludwigsburger Defensive den Würzburgern nur zwei Zähler, so richtig verkürzen konnten sie jedoch nicht. Im Angriff ließen die Riesen schlichtweg zu viel liegen (32:45). Würzburg witterte die Chance das Spiel zu entscheiden und zog mit einer wahren Energieleistung auf 24 Punkte Differenz davon (37:61). Angesichts des hohen Rückstandes schien das Match zu Beginn des vierten Abschnitts bereits gelaufen. Die Gäste ließen sich zumindest nicht hängen und spielten die Partie kraftvoll zu Ende. Würzburg markierte nur acht Punkte im Schlussviertel. Ludwigsburg halbierte den Rückstand, konnte am verdienten Erfolg der Würzburger aber nicht mehr rütteln.

So spielten sie Trainerstimmen

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