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Experte: Heizöl bleibt günstig

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Besitzer einer Öl-Heizung müssen sich keine Gedanken machen, sagt in Frankfurt Hans-Jürgen Funke, Geschäftsführer des Verbandes Energiehandel Südwest-Mitte (VEH). Stickoxide seien im Gegensatz zur Debatte um Diesel-Fahrzeuge kein Thema. Die Grenzwerte seien sehr niedrig. Trotzdem ­können nach Auffassung des Verbandes, der 430 Brennstoff­händler vertritt,  auch Besitzer von Öl-Heizungen mehr für die Umwelt tun, wenn die Anlage zehn Jahre und älter ist. Spielraum dafür gibt es nach Ansicht von Funke: Denn Heizöl bleibt wohl auch in den kommenden drei Jahren günstig. „Aktuell kostet der Liter zwischen 57 und 58 Cent bei Abnahme von 3000 Litern. Daran wird sich auf absehbare Zeit kaum etwas ändern“, sagt Funke.

 Dabei spiele auch der erstarkte Euro eine Rolle. „Der Euro puffert einiges ab. Ohne ihn wäre der Liter derzeit 2 bis 3 Cent teurer“, sagt der Experte. Weil Öl in Dollar bezahlt werden muss, wird es durch die stärkere europäische Währung günstiger. Zudem lägen weltweit die Fördermengen von Öl weiter deutlich über der Nachfrage. Auch das drückt die Heizöl-Preise.

Günstiger als Heizöl gemessen am Preis je Kilowattstunde sind derzeit nur Holzpellets mit 4,51 Cent. Heizöl liegt bei 4,83, Erdgas bei 5,81 Cent. Am teuersten ist mit fast 22 Cent das Heizen mit Strom. Nicht gerade billig ist Fernwärme mit 7,61 Cent. 

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