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Eier-Skandal: Mayonnaise und Fleisch möglicherweise auch belastet

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Bei im Südwesten aufgetauchten Eiern aus den Niederlanden ist das Insektizid Fipronil festgestellt worden. In drei von fünf Proben seien Rückstände nachgewiesen worden, teilte Agrarminister Peter Hauk (CDU) in Stuttgart mit. Die Proben stammten aus der Zeit vor Bekanntwerden des Skandals. Belastete Eier aus dem Nachbarland seien nicht mehr im Handel erhältlich, bekräftigte ein Sprecher.

Bei Eiern aus dem Südwesten sei der Stoff bislang nicht nachgewiesen worden, teilte Hauk weiter mit: „Wir hoffen, dass sich dies auch bei den weiteren Proben so fortsetzt.“

In fast allen Bundesländern sind inzwischen mit Fipronil belastete Eier oder daraus erzeugte Produkte gefunden worden. Nach Angaben des niedersächsischen Agrarministers Christian Meyer (Grüne) wurden weit mehr belastete Eier in Deutschland verkauft als bislang bekannt: nicht drei, sondern zehn Millionen, wie Meyer sagte. Derzeit werde geprüft, ob auch von Hühnerfleisch eine Gesundheitsgefahr ausgehe. Zudem würden eihaltige Produkte untersucht. „Es ist naheliegend, dass es bei Eiern nicht bleiben wird“, sagte der Chef des Veterinäruntersuchungsamts Münsterland-Emscher-Lippe, Peter Fürst. Rückstände von Fipronil seien möglicherweise auch in Produkten wie Mayonnaise oder Eierlikör zu finden. Aldi Nord und Aldi Süd nahmen deutschlandweit sämtliche Eier aus dem Verkauf.

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