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Bus-Sparte von Daimler: Weniger Busse, aber mehr Umsatz

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Die Omnibus-Sparte der Daimler AG hat vergangenes Jahr weniger Busse verkauft, damit aber mehr Geld verdient. Wie der Leiter von „Daimler Buses“, Hartmut Schick, gestern in Gerlingen bei Stuttgart sagte, setzte der Hersteller 2016 weltweit 26 200 Busse und Fahrgestelle ab. Das waren zwar rund 2000 Stück weniger als im Vorjahr, trotzdem stieg der Umsatz um 2 Prozent auf 4,2 Mrd. €. Die Umsatzrendite, also der Anteil des Gewinns am Umsatz, lag bei 6,2 Prozent.

„2016 war für ,Daimler Buses’ eines der wirtschaftlich erfolgreichsten Jahre unserer Geschichte“, sagte Schick. Besonders zufrieden war der Sparten-Chef mit der Entwicklung der Marke „Setra“, die in Mannheim und vor allem Neu-Ulm gebaut wird: Weltweit rund 3000 ausgelieferte Reise- und Überlandbusse der Marke seien ein Rekord. „Das ist das beste Ergebnis seit Gründung des Unternehmens im Jahr 1995.“ Ein Grund für den Erfolg sei der gewachsene Fernbusmarkt.

„Wichtigster Treiber“ war laut Schick das Geschäft in Europa. Im Gegensatz dazu habe sich der Gesamtmarkt in Lateinamerika, wo „Daimler Buses“ Standorte in Mexiko, Kolumbien, Brasilien und Argentinien betreibt, verschlechtert. In Brasilien etwa schrumpfte der Markt um gut ein Drittel.

Ebenso wie in der Türkei, wo der Markt um ein Viertel einbrach, machte Schick dafür die politische Unruhe in diesen Regionen verantwortlich.

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