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Bund weist Spekulation zurück

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Binnen eines Jahres hat sich der Kurs der Commerzbank-Aktie mehr als verdoppelt. Die Ergebnisse der zweitgrößten deutschen Geschäftsbank lassen zwar noch zu wünschen übrig. Trotzdem weckt sie angeblich Begehrlichkeiten, vor allem im Ausland. Bei einem möglichen Verkauf aber spielt der Bund die entscheidende Rolle. Er hält 15,6 Prozent der Commerzbank-Aktien. Das Bundesfinanzministerium winkt zu entsprechenden Spekulationen ab: Es gebe keine Verhandlungen, es sei keine Investmentbank beauftragt und man stünde nicht unter Zeitdruck.

Druck gibt es laut Beobachtern auch deshalb nicht, weil der Bund mit seinem Engagement immer noch im Minus steckt. Zwar hat die Bank die Kapitaleinlage zurückgezahlt und der Staat hat die Beteiligung um rund 10 Prozentpunkte reduziert. Insgesamt sind die Commerzbank-Aktien des Bundes derzeit nur gut 2 Mrd. € wert. Bezahlt aber hat er schätzungsweise 5,1 Mrd. €.

Als Interessenten für die Commerzbank, für eine Übernahme oder eine Fusion, werden die französische BNP Paribas und die italienische Unicredit genannt. Beide dementieren.

Trotzdem ist aus der Commerzbank zu hören, dass man sich durchaus auf einen Verkauf oder eine Fusion einstellt. „Kurs halten“ heiße die Devise, sagt ein Commerzbanker. Man schaue sich schon nach Anwaltskanzleien um, die auf Übernahmen oder Fusionen spezialisiert sind.

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