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Selfies kosten Baby-Delfin das Leben

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Helfer von Equinac bargen das tote Tier.  Foto: 

Strandbesucher haben an einem Strand in Südspanien offenbar den Tod eines Baby-Delfins verursacht. Als das kleine Säugetier in Ufernähe entdeckt worden sei, habe es kein Halten mehr gegeben, berichtete die Zeitung „ABC“. Immer wieder sei der Delfin aus dem Wasser gehoben und herumgereicht worden, damit die Menschen mit ihm für Fotos posieren konnten. Auch Kinder hätten ihn in den Arm genommen und ihm dabei versehentlich das zum Atmen nötige Blasloch zugedrückt. Kurze Zeit später sei der Delfin verendet.

Der Vorfall, der im Internet wütende Kommentare von Tierfreunden nach sich zog, ereignete sich in Mojácar (Provinz Almería). Die auf Meeresfauna spezialisierte Tierschutzorganisation Equinac schrieb auf Facebook, dass Delfine sehr anfällig für Stress seien. Dieser könne bei ihnen einen starken Schock auslösen, der in den meisten Fällen  zu Herz-Lungen-Versagen führe.

Telefonisch alarmierte Equinac-Helfer seien wenige Minuten zu spät gekommen – doch der Del­fin sei bereits tot gewesen, als sie eintrafen. Die Organisation rief dazu auf, in solchen Fällen sofort die 112 anzurufen.

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