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Mit Miau gegen den Terror

Darum ist das Netz nach der Terror-Attacke von Barcelona voller Katzen-Fotos.

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Mit der Macht der Katzen reagiert das Netz gegen den Terror.  Foto: 

Terror in Spanien. Bei Attacken am frühen Donnerstagabend sterben in der spanischen Hauptstadt mehrere Menschen und Dutzende werden verletzt.
Während sich bei WhatsApp und Instagram die schreckliche Nachricht mit Bildern und Videos blitzschnell um den Globus verteilt, haben die User bei Facebook und dem Kurznachrichtendienst Twitter etwas Besseres zu tun. Sie posten Katzenbilder und das nicht nur ein, zwei oder drei, sondern tausende. Bilder von großen Katzen, kleinen Katzen, spielenden Katze, schlafenden Katzen. Katzen wohin das Auge reicht. Unter den Hastags #Ramblas und #Barcelona wird das Netz mit den niedlichen Vierbeinern regelrecht geflutet. Da sterben Menschen oder werden verletzt und die User posten Katzenbilder, was soll das?

Beim genaueren Betrachten der Posts fällt einem jedoch sehr schnell auf, dass da ein System dahintersteckt. Das Verbreiten der Katzenfotos soll vom Terror ablenken. Verstörende Fotos von Toten und schwer verwunderten Personen sollen etwas in den medialen Hintergrund rücken. So schrieb Twitter-User Ragga: “Don't give the terrorists any attention....here is a cat! #Barcelona #cats“

Die Flut von Katzenbilder im Netz ist übrigens nicht neu. Schon bei nach den Terroranschlägen in Brüssel 2015 fluteten Sammy, Lucy, Blacky und Mausi unter dem Hashtag #BrusselsLockdown das Netz. Nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt 2016 nutzte sogar die Berliner Polizei die Katzen-Manie und postete das Foto einer Katze auf Twitter – als eine Art Aufforderung. Unter dem Hashtag #katzenstattspekulationen kamen dem etliche Nutzer nach.

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