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documenta-Finanzchefin äußert sich zum Millionendefizit

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Annette Kulenkampff, Geschäftsführerin der documenta, begründet das Finanzdefizit in diesem Jahr damit, dass Verschiedenes teurer geworden sei. Foto: Uwe Zucchi  Foto: 

Die Geschäftsführerin der documenta gGmbH, Annette Kulenkampff, hat sich in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) erstmals ausführlich zum Millionendefizit bei der Kunstausstellung geäußert. Bis Mitte Juni sei man sicher gewesen, „dass wir das hinkriegen.

Jede documenta hat mit Defiziten gearbeitet und gehofft, dass diese am Ende durch die Besucherzahlen ausgeglichen werden“, sagte sie im Interview, das am Montag veröffentlicht wurde. Der Bericht der Wirtschaftsprüfer werde keine Unregelmäßigkeiten zu Tage fördern. „Es wird nichts geben, wo irgendjemand irgendwas nicht korrekt gemacht hätte.“ Die Finanzen der documenta würden permanent überwacht. „Da kann kein Cent rausgehen, ohne dass man weiß wohin.“

Die Mehrkosten seien dadurch entstanden, dass Verschiedenes teurer geworden sei als veranschlagt: das Sicherheitskonzept, Reisekosten zwischen den beiden documenta-Standorten Kassel und Athen, die Klimatisierung in Griechenland, höhere Transportkosten. Mitarbeiter hätten Bargeld hin und her transportiert - „das ist völlig legal“.

Die Trägergesellschaft erwartet ein Bilanzdefizit von 5,4 Millionen Euro, Land und Stadt wollen acht Millionen Euro als Bürgschaft bereitstellen. Die Geschäftsführerin hatte sich bisher nicht dazu geäußert - auf Druck der Politik, wie sie im Interview sagte.

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