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Drogenfahnder: Sechseinhalb Jahre Haft und Erziehungsanstalt

Der ehemalige Chef-Drogenfahnder (53) der Kripo Kempten ist zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte 1,8 Kilogramm Kokain für den privaten Gebrauch gehortet. Dessen Herkunft blieb im Prozess ungeklärt.

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Das Landgericht Kempten hat den ehemaligen Drogenfahnder unter anderem wegen Drogenbesitzes, gefährlicher Körperverletzung und Vergewaltigung seiner Ehefrau schuldig gesprochen. Damit hielt es sich an eine unter den Verfahrensbeteiligten ausgehandelte Vereinbarung: einen Strafrahmen von sechseinhalb bis sieben Jahren für den Fall eines Geständnisses.

Nach einem Jahr und drei Monaten in Haft soll der Verurteilte in eine Entziehungsanstalt verlegt werden. Der Vorsitzende Richter sagte, der 53-Jährige habe den Hang zu übermäßigem Konsum von Alkohol, Drogen und Medikamenten. Es sei nur eine Frage der Zeit gewesen, bis er im berauschten Zustand eine Straftat begeht.

In der Nacht zum 15. Februar 2014 hat der Mann seine Frau im gemeinsamen Haus gewürgt und vergewaltigt. Noch in der selben Nacht wurde er betrunken von Polizisten im Auto gestoppt und festgenommen. Sie entdeckten später in seinem Dienstschrank das Kokain. Die zentrale Frage des Verfahrens, wie der Angeklagte daran gelangt war, konnte nicht abschließend geklärt werden.

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