Partner der

Diana Ross: 70 Jahre und kein bisschen müde

Gut, dass der Traum der Soul-Diva Diana Ross nicht in Erfüllung ging, sonst wäre sie jetzt Modedesignerin. Stattdessen wurde sie ein Star, dem kein Berg hoch genug war. Heute feiert sie ihren 70. Geburtstag.

|
"Erfolgreichste Musikerin aller Zeiten": Diana Ross.Foto: dpa

Eigentlich sollte sie Diane heißen, doch der Beamte machte in der Geburtsurkunde versehentlich aus dem "e" ein "a". In ihrer Jugend stellte sie sich mal als Diane, mal als Diana vor. Heute ist geklärt, wie die "Entertainerin des Jahrhunderts" (Billboard) und die "erfolgreichste Musikerin aller Zeiten" (Guinnessbuch der Rekorde) heißt. Diana Ross hat es von einem Mädchen aus einfachen Verhältnissen zu einem der großen Stars des 20. Jahrhunderts, zu einer Legende, einer Diva gebracht. Heute feiert sie ihren 70. Geburtstag.

Als sie in der Industriestadt Detroit zur Welt kam, war ihr Vater gerade im Krieg - aber auch später sah sie nicht viel von ihm. Arm war die Familie nicht, aber große Zukunftschancen durfte sich das schwarze Mädchen nicht ausrechnen. Die Kleine sang im Kirchenchor, und so wurde die 15-Jährige von einem neuen Plattenlabel als Chorsängerin angeheuert. Dieses Label, das auch schwarzen Künstlern faire Bedingungen bieten wollte, entstand in Detroit, der Motorstadt der USA. Und so nannte es sich Motown.

"Motown" wurde nicht nur erfolgreich, es wurde ein ganzes Genre und ging in die Musikgeschichte ein. Der Stars aller Stars wurde Diana Ross. Innerhalb von ein paar Jahren brachte sie es vom Hintergrundmädchen zur Göttin des Soul, zur mehrfachen Millionärin und Identifikationsfigur von Millionen Schwarzen.

Eigentlich waren es ja drei Frauen, die die "Supremes" bildeten. Aber wer erinnert sich schon noch an Florence Ballard oder Mary Wilson? Oder die anderen Sängerinnen, die mal dabei waren? Das Gesicht der "Supremes", die nach wie vor als Amerikas erfolgreichste Sängerinnen gelten und zu Hause so populär waren wie die Beatles, war Diana Ross. Zwölf Nummer-Eins-Hits schafften die Frauen.

Als sich die Gruppe trennte, war Ross die einzige, bei der es mit einer Solokarriere klappte. Sie trat im New Yorker Central Park auf, füllte Stadien und Hallen. Und sie verkörperte in einer Filmbiografie Billie Holiday - die Sängerin, die mit dem Erfolg nicht fertig wurde und an Alkohol und Heroin zugrunde ging. Auch Ross machte entsprechende Schlagzeilen, doch nach einer Entziehungskur 2002 trat wieder Ruhe ein. An den Ruhestand denkt sie aber offenbar nicht. Stattdessen füllt sie weiterhin Konzertsäle in aller Welt.

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Partner der

Expertenhilfe von Ruheständlern

Über den Senior-Experten-Service geben Rentner und Pensionäre ihr berufliches Wissen und Können im Inland und im Ausland weiter. So wie der ehemalige Bietigheimer Chefarzt Michael Butters. weiter lesen