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Astronaut Gerst Heißhunger im All auf Salat und Burger

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Der deutsche Astronaut Alexander Gerst in seiner baden-württembergischen Heimatstadt Künzelsau neben einem Modell der Sojus TMA. Foto: Jan-Philipp Strobel

Der Astronaut Alexander Gerst ("Astro-Alex") hat in seiner Heimatstadt eine Ausstellung über die Raumfahrt und sich selbst eröffnet. Die Schau in Künzelsau zeigt unter anderem Gegenstände, die Gerst bei seinem ersten Aufenthalt auf der Internationalen Raumstation ISS 2014 dabei hatte.

In zwei Jahren soll der 40-Jährige erneut zur ISS fliegen, als erster Deutscher sogar in der Funktion des Kommandanten. Gerst steht dann nach eigenem Bekunden eine kulinarische Durststrecke bevor. Das Astronautenessen sei zwar eigentlich gut, aber durch den immer gleichen Wochenrhythmus bei der Verpflegung werde es rasch monoton, sagte Gerst am Freitag. Man müsse auch die Sachen essen, "die einem nicht so schmecken, weil man einfach alles essen muss - dann wird es schon so ein bisschen schwierig nach zwei, drei, vier Monaten". Er habe dort oben Heißhunger gehabt auf Salate, Pizza und Burger.

Das Essen sei "eins der wichtigsten Dinge ist, um motiviert zu bleiben", sagte der 40-Jährige. "Das kennt man ja schon hier, wenn man einen harten Arbeitstag hat und sich freut aufs Abendessen."

Bei der Eröffnung der Ausstellung war auch der frühere ISS-Fahrer Thomas Reiter dabei. Der 58-Jährige betonte, dass Gerst auch dank sozialer Medien das Thema Weltraum in der breiten Bevölkerung bekannt mache. "Der Alexander dient der Sache, das macht er hervorragend."

Reiter (58) rechnet mit einem Raumfahrt-Boom, wenn Gerst als Kommandant zur ISS zurückkehrt. "Das sind Steuergelder, mit denen solche Missionen finanziert werden", sagte Reiter im Vorfeld der Veranstaltung. "Selbstverständlich ist es da eine unserer vornehmlichen Aufgaben, nicht nur zu sagen, dass da oben ganz tolle Wissenschaft betrieben wird, die uns irgendwie hilft." Es müsse auch plausibel sein - und das gelinge der Astronauten-Generation Gerst.

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