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Amokläufer schweigt

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Im Mordprozess zu einer Tatserie in zwei Anwaltskanzleien im Rheinland denkt der Angeklagte über eine spätere Aussage nach. "Heute werde ich aber schweigen", sagte der 48-Jährige zum Auftakt vor dem Düsseldorfer Landgericht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Düsseldorfer dreifachen Mord sowie drei Mordversuche vor. Unter anderem soll er einem im Rollstuhl sitzenden Anwalt in Erkrath in den Bauch geschossen haben.

Der 34-Jährige überlebte und sagte gestern aus. Der Angeklagte habe im Türrahmen gelehnt, die Waffe in der rechten Hand. Schließlich habe er auf ihn gezielt und abgedrückt, sagte der Jurist.

Der Täter hatte am 28. Februar in Düsseldorf und Erkrath eine Spur der Verwüstung hinterlassen. In einer Kanzlei in Düsseldorf erstach er laut Anklage zwei Anwälte, in Erkrath erschoss er eine Angestellte. Beide Büros zündete er an. Dann fuhr er ins 80 Kilometer entfernte Goch. Dort wollte der gelernte Koch Rache an seiner Ex-Chefin nehmen, wurde aber überwältigt. Der Prozess dauert bis Oktober.

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