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Neues Naturschutzgesetz: Verstärkte Digitalisierung

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Franz Untersteller (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Marijan Murat/Archiv  Foto: 

Elektronische Verordnungstexte und Karten sollen künftig in der baden-württembergischen Umwelt- und Naturschutzverwaltung eine viel größere Rolle spielen. Dies ist ein zentraler Punkt in der geplanten Änderung des Naturschutzgesetzes, wie Ressortchef Franz Untersteller (Grüne) am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Es sollten auch in diesem Bereich die Vorteile der Digitalisierung genutzt werden. Dies sei auch notwendig, um Vorgaben von der in Brüssel ansässigen EU-Kommission zu erfüllen.

Außerdem soll die Umwelt- und Naturschutzverwaltung den Plänen zufolge im Land um 225 Stellen aufgestockt werden. „Dies ist das Minimum, denn notwendig sind eigentlich 300 neue Stellen“, wie Gerhard Bronner, der Chef des Landesnaturschutzverbands in Stuttgart sagte. Die Stellenzahl dürfe im Zuge der parlamentarischen Beratungen nicht weiter reduziert werden. In den Jahrzehnten sei in diesen Bereichen überproportional gespart worden.

Das Landesnaturschutzgesetz soll Anfang 2018 in Kraft treten. Im Zuge der Novellierung bekommt die heutige Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz einen neuen Namen. Sie soll künftig einfach nur Landesanstalt für Umwelt heißen.

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