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Mord in Kanzlei: Täter lebte von Sozialhilfe

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Der 67-Jährige, der am Montag in einer Stuttgarter Kanzlei erst den Anwalt Peter-Franz W. und dann sich selbst erschoss, lebte zuletzt von Sozialhilfe. Am Mittwoch durchsuchten Ermittler die Ein-Zimmer-Wohnung des Schützen im hessischen Offenbach. Dort habe er allein gelebt, nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen gebe es zudem keine Angehörigen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Über die weiteren Ergebnisse der Durchsuchung machten sie keine Angaben. Es seien Beweismittel sichergestellt worden, diese müssten jetzt ausgewertet werden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Jan Holzner.

Der Sprecher schwieg sich darüber aus, ob in der Wohnung ein Abschiedsbrief gefunden wurde – was für eine geplante Tat sprechen würde. Er deutete dafür an, dass der 67-Jährige nicht direkt mit der Waffe in der Hand ins Haus geplatzt war, vielmehr betrat er das Gebäude offenbar mit W.s Einverständnis. Die Situation könnte also erst im Verlauf eskaliert sein.

Als mögliches Motiv kommen nach wie vor finanzielle Streitigkeiten zwischen Täter und Opfer in Betracht. Die Hinweise, dass es diese gab, hätten sich weiter verdichtet,  so Holzner. Demnach soll der Schütze Geld im sechsstelligen Bereich von W. gefordert haben. Die Leichen der beiden Männer waren am Montagabend von Spezialkräften der Polizei im Haus entdeckt worden.

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