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Mit Fipronil belastete Eier: Thüringer Betrieb im Fokus

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Nach dem Fund mit Fipronil belasteter Eier in Baden-Württemberg hat das Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz die Kontrolle eines Betriebs im Freistaat angeordnet. Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft Heilbronn berichtet, dass die Eier ersten Erkenntnissen zufolge aus Thüringen stammen könnten. Am Freitag war das Pestizid in zwei Proben eines baden-württembergischen Unternehmens im Hohenlohekreis nachgewiesen worden.

Das Stuttgarter Landwirtschaftsministerium verwies einem Bericht der „Heilbronner Stimme“ und des „Mannheimer Morgen“ (Dienstag) zufolge auf Untersuchungsergebnisse zur Herkunft der kontaminierten Eier, die frühestens an diesem Mittwoch vorliegen sollten. „Wir wissen nicht, woraus die Staatsanwaltschaft (Heilbronn) ihre Erkenntnisse zieht“, hatte ein Ministeriumssprecher den Zeitungen gesagt. Die Anklagebehörde war dazu nicht zu erreichen.

Der Thüringer Betrieb war nach Angaben des dortigen Gesundheitsministeriums bereits am 8. August auf den möglichen Einsatz fipronilhaltiger Mittel überprüft worden. Diese Kontrolle hatte keine Anhaltspunkte ergeben. Die Staatsanwaltschaft Heilbronn wollte unter anderem klären, ob die Herkunft der Eier des Hofes im Hohenlohekreis richtig deklariert wurde. Ob es zu einem Ermittlungsverfahren gegen den Hofbesitzer komme, sei bislang noch unklar.

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