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Forstexperten testen Einsatz von Drohnen im Wald

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Eine Drohne fliegt im Wald bei Freiburg über Tannen. Foto: Patrick Seeger/Archiv  Foto: 

Forstwissenschaftler in Baden-Württemberg setzen beim Erforschen der Wälder zunehmend auf moderne Technik. Drohnen sollen Luftaufnahmen und sogenannte Laserscans liefern, sagte ein Sprecher der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) Baden-Württemberg in Freiburg. Mit ihnen könnten Schäden und Veränderungen im Wald rasch festgestellt werden. Zudem könne zum Schutz des Waldes schneller gehandelt werden. Mit der bisherigen Technik, zum Beispiel Vermessungskarten und Datenblättern, sei dies kaum möglich. Die neue Technik werde derzeit erprobt und fit für den Alltagseinsatz gemacht. Die bisherigen Erfahrungen seien positiv.

Vor dem Hintergrund des Klimawandels bestehe Handlungsbedarf, sagte Baden-Württembergs Forstminister Peter Hauk (CDU): „Der Klimawandel und die Globalisierung fordern den Wald heraus.“ Durch die Erderwärmung steige die Gefahr von Stürmen und Starkregen sowie langer Trockenheitsphasen. Zudem gebe es immer mehr Schädlinge im Wald und weitere Arten von Schädlingen. Mit dem Anpflanzen neuer, stabilerer Baumarten könne auf diese Entwicklung reagiert werden.

Mehr als 2000 Wissenschaftler aus fast 90 Ländern diskutieren noch bis zum Wochenende bei einem Fachkongress in Freiburg über den Schutz des Waldes. Anlass ist das 125-jährige Bestehen des internationalen Verbandes forstlicher Forschungsanstalten (IUFRO). Der Wald im digitalen Zeitalter ist das Hauptthema des Kongresses.

IUFRO-Kongress in Freiburg

Weltverband IUFRO

Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt

Waldzustandsbericht der Landesregierung

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