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Daimler pflegt seit Jahren eine eigene Kunstsammlung

Wer bei Daimler arbeitet, begegnet jeden Tag moderner Kunst aus der unternehmenseigenen Sammlung. Die umfasst 2600 Werke von 700 Künstlern.

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In Möhringen zeigt Daimler zeitgenössische Fotokunst.  Foto: 

In der Daimler-Betriebskantine kann man sich sattsehen: Dort ist ein Teil der Ausstellung "Fotografie international" der Daimler Art Collection zu sehen. Auch im Foyer, in den Gängen und im zentralen Tagungsraum hängen Foto- und Videoarbeiten. "So können unsere Mitarbeiter nebenbei einen bedeutenden Ausschnitt der Kunst des 20. Jahrhunderts und der internationalen Gegenwartskunst kennenlernen", sagt Renate Wiehager, Kuratorin der Daimler Art Collection.

1977 entschied der Vorstand des Fahrzeugherstellers, eine Kunstsammlung zu begründen. Los ging es seinerzeit mit dem Ankauf eines Gemäldes des Stuttgarter Malers Willi Baumeister. Mittlerweile umfasst das Repertoire 2600 Werke von 700 Künstlern. "Unsere Aktivitäten sind ein wichtiger Teil der gesellschaftlichen Verantwortung des Unternehmens", sagt Wiehager. "Wir kaufen zeitgenössische Werke aus der ganzen Welt und fördern junge Kunst durch Ausstellungen, Publikationen, Aufträge und Auszeichnungen."

Schwerpunkte der Sammlung sind die abstrakten Avantgarden des 20. Jahrhunderts und die aktuelle Kunst. Da Daimler weltweit tätig ist und Mitarbeiter aus vielen Ländern hat, spielt die internationale Komponente eine große Rolle. Zu den jüngsten Neuerwerbungen gehören Werke aus Südafrika, Indien, Südamerika und China.

"Für mich als Kuratorin ist es wichtig, immer am Puls der zeitgenössischen Kunstszene zu sein", sagt Wiehager. Mit ihrem Team verfolgt die Kunsthistorikerin über Jahre die Entwicklung von Künstlern, bevor Daimler ein Werk ankauft. Seit 2003 ist ein Teil der Sammlung auf Welttournee in großen Museen. Zu diesen Ausstellungen gehören auch Bildungsprogramme für Schulen und Universitäten.

In Deutschland konzipiert das Team der Daimler Art Collection wechselnde Themenausstellungen in einem eigenen Schauraum in Berlin und an den drei Firmenstandorten. "Für viele Mitarbeiter sind unsere Ausstellungen die erste intensivere Begegnung mit Kunst überhaupt", sagt Wiehager. Die Kuratorin hofft, dass die Konfrontation mit Kunst im täglichen Arbeitsumfeld dazu beiträgt, dass die Beschäftigten Interesse entwickeln und sich der kulturellen Vielfalt der Welt öffnen.

In Möhringen ist die Ausstellung "Fotografie international" noch bis Januar 2016 zu sehen. Sie zeigt rund 150 Werke aus 15 Ländern und fünf Jahrzehnten. Die Bandbreite reicht von Porträtserien über Architekturfotografie bis zu Videoinstallationen. Dabei geht es nicht nur um Ästhetik - viele Arbeiten haben einen politischen oder gesellschaftskritischen Hintergrund. Für Daimler-Mitarbeiter und deren Bekannte werden regelmäßig kostenlose Führungen angeboten, für Mitarbeiter-Kinder gibt es Kunst-Workshops. Angemeldete Führungen sind auch für Externe möglich.

www.art.daimler.com

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