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Trump besucht von „Maria“ verwüstetes Puerto Rico

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  • Siegerpose: US-Präsident Donald Trump geht mit erhobenen Fäusten über den Flugplatz von San Juan. Foto: Evan Vucci 01/12
    Siegerpose: US-Präsident Donald Trump geht mit erhobenen Fäusten über den Flugplatz von San Juan. Foto: Evan Vucci Foto: 
  • Donald Trump, First Lady Melania Trump und der Gouverneur von Puerto Rico, Ricardo Rossello, im Gespräch in San Juan. Foto: Evan Vucci 02/12
    Donald Trump, First Lady Melania Trump und der Gouverneur von Puerto Rico, Ricardo Rossello, im Gespräch in San Juan. Foto: Evan Vucci Foto: 
  • Der Hurrikan „Irma“ hat schwere Verwüstungen hinter sich gelassen. Foto: Carlos Giusti 03/12
    Der Hurrikan „Irma“ hat schwere Verwüstungen hinter sich gelassen. Foto: Carlos Giusti Foto: 
  • Ein mit Hilfsgütern beladener Helikopter der US-Marine landet in San Juan (Puerto Rico). Foto: Thomas Cordy 04/12
    Ein mit Hilfsgütern beladener Helikopter der US-Marine landet in San Juan (Puerto Rico). Foto: Thomas Cordy Foto: 
  • Mitglieder der US-Nationalgarde verladen in Puerto Rico Hilfsgüter für den Transport in die von Hurrikan „Maria“ betroffenen Gebiete. Foto: Carol Guzy 05/12
    Mitglieder der US-Nationalgarde verladen in Puerto Rico Hilfsgüter für den Transport in die von Hurrikan „Maria“ betroffenen Gebiete. Foto: Carol Guzy Foto: 
  • Puertoricanische Kinder beobachten Mitglieder der US-Nationalgarde, die Hilfsgüter für die von Hurrikan „Maria“ betroffenen Gebiete ausladen. Foto: Carol Guzy 06/12
    Puertoricanische Kinder beobachten Mitglieder der US-Nationalgarde, die Hilfsgüter für die von Hurrikan „Maria“ betroffenen Gebiete ausladen. Foto: Carol Guzy Foto: 
  • Hurrikan „Maria“ war mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Stundenkilometern über Puerto Rico hinweggezogen. Foto: Carlos Giusti 07/12
    Hurrikan „Maria“ war mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Stundenkilometern über Puerto Rico hinweggezogen. Foto: Carlos Giusti Foto: 
  • Zerstörte Stromleitungen in Humacao: Das Stromnetz von Puerto Rico war zeitweise fast völlig zusammengebrochenm. Foto: Carlos Giusti 08/12
    Zerstörte Stromleitungen in Humacao: Das Stromnetz von Puerto Rico war zeitweise fast völlig zusammengebrochenm. Foto: Carlos Giusti Foto: 
  • Zerstörte Tankstelle: Vielfach wurde die Hilfe in Puerto Rico durch fehlenden Sprit behindert. Foto: Carlos Giusti 09/12
    Zerstörte Tankstelle: Vielfach wurde die Hilfe in Puerto Rico durch fehlenden Sprit behindert. Foto: Carlos Giusti Foto: 
  • Eine Lufthansa-Maschine mit Hilfsgütern für Puerto Rico. Foto: Lufthansa 10/12
    Eine Lufthansa-Maschine mit Hilfsgütern für Puerto Rico. Foto: Lufthansa Foto: 
  • Zerstörte Stromleitungen in Puerto Rico nach dem Durchzug von Hurrikan „Maria“. Foto: Carlos Giusti 11/12
    Zerstörte Stromleitungen in Puerto Rico nach dem Durchzug von Hurrikan „Maria“. Foto: Carlos Giusti Foto: 
  • Die Hilferufe von Carmen Yulin Cruz wurden von Donald Trump mit Vorwürfen gekontert: Sie sei unfähig, und die Demokraten hätten ihr offenbar gesagt, dass sie „fies zu Trump sein muss“. Foto: Thais Llorca 12/12
    Die Hilferufe von Carmen Yulin Cruz wurden von Donald Trump mit Vorwürfen gekontert: Sie sei unfähig, und die Demokraten hätten ihr offenbar gesagt, dass sie „fies zu Trump sein muss“. Foto: Thais Llorca Foto: 
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Fast zwei Wochen ist es her, dass Hurrikan „Maria“ eine Schneise der Zerstörung durch die Karibikinsel Puerto Rico geschlagen hat. Inmitten scharfer Kritik an seinem bisherigen Krisenmanagement hat Präsident Donald Trump jetzt das verwüstete US-Außengebiet besucht.

„Wir haben viele großartige Menschen hier, die sehr hart arbeiten“, sagte Trump am Dienstag bei einem Treffen mit Militärs, Rettungskräften und Regierungsvertretern. „Wir können sehr stolz darauf sein, was wir in Puerto Rico leisten.“

Zuvor war Kritik laut geworden, dass die Hilfsmaßnahmen zu langsam anliefen. Noch immer sind die meisten Einwohner ohne Strom, viele haben kein fließendes Wasser. „Wir sterben hier und ihr tötet uns mit der Ineffizienz und eurer Bürokratie“, schimpfte zuletzt die Bürgermeisterin von Puerto Ricos Hauptstadt San Juan, Carmen Yulín Cruz. „Ich habe genug davon, höflich zu sein. Ich bin stinksauer.“

Trump wies die Anschuldigungen zurück und stellte die Führungsfähigkeiten der Rathauschefin in Frage. Zudem unterstellte er den Puerto Ricanern eine übertriebene Anspruchshaltung. „Sie wollen, dass alles für sie getan wird, obwohl es eine gemeinschaftliche Anstrengung sein sollte“, schrieb er auf Twitter.

Bemängelt wurde vor allem, dass Trump so lange brauchte, um sich um die Katastrophe in Puerto Rico zu kümmern. Nach den Hurrikans „Harvey“ und „Irma“ war er innerhalb von Tagen nach Texas und Florida gereist. Vor seinem Abflug nach San Juan sagte Trump: „Ich glaube, wir haben in Puerto Rico genauso gut reagiert wie in Texas und Florida.“

Am Dienstag wollte sich der Präsident auch mit Bürgermeisterin Yulín Cruz treffen. Zudem waren Gespräche mit Hurrikanopfern, Rettungskräften, Puerto Ricos Gouverneur Ricardo Rosselló und dem Gouverneur der ebenfalls hart getroffenen US-Jungferninseln, Kenneth Mapp, geplant.

„Mein Fokus wird darauf liegen, was wir brauchen, um Puerto Rico wieder aufzubauen“, sagte Rosselló vor seinem Treffen mit Trump. Der Gouverneur schätzt, dass die Karibikinsel mehr als 60 Milliarden US-Dollar (50,1 Milliarden Euro) für den Wiederaufbau benötigt.

Puerto Rico steckte bereits vor „Maria“ in einer schweren Wirtschaftskrise. Insgesamt liegt die Schuldenlast bei rund 70 Milliarden US-Dollar (rund 64 Milliarden Euro), hinzu kommen ungedeckte Pensionsansprüche. Washington hat die Insel bereits unter Finanzaufsicht gestellt. Die Verbindlichkeiten sollen nun in einer Art Konkursverfahren restrukturiert werden.

Trump auf Twitter

Rosselló auf Twitter

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