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SEK findet zwei Tote in Stuttgarter Anwaltskanzlei

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  • Polizisten eines Spezialeinsatzkommandos nach dem Einsatz in einer Kanzlei in Stuttgart. Foto: Franziska Kraufmann 1/2
    Polizisten eines Spezialeinsatzkommandos nach dem Einsatz in einer Kanzlei in Stuttgart. Foto: Franziska Kraufmann
  • Polizisten eines Spezialeinsatzkommandos im Osten Stuttgarts. Der Großeinsatz legte das beschauliche Villenviertel lahm. Foto: Franziska Kraufmann 2/2
    Polizisten eines Spezialeinsatzkommandos im Osten Stuttgarts. Der Großeinsatz legte das beschauliche Villenviertel lahm. Foto: Franziska Kraufmann
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Ausnahmezustand im Villenviertel in Stuttgart: Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei hat zwei tote Männer im Keller einer Anwaltskanzlei entdeckt. Mit dem grausigen Fund endete ein langer und unklarer Polizeieinsatz in der Schwabenmetropole.

Ein Mann war zuvor mit einer Schusswaffe in das Gebäude eingedrungen. Eine Nachbarin hatte ihn mit der Waffe in die Anwaltskanzlei gehen sehen und die Polizei alarmiert.

Der Großeinsatz legte daraufhin das beschauliche Villenviertel im Osten Stuttgarts lahm. Überall fuhr Polizei auf, Gehwege und Straßen wurden mit rot-weißen Flatterbändern abgesperrt, Stadtbahnhaltestellen wurden nicht mehr angefahren. Anlieger wurden aufgerufen, nicht an die Fenster zu treten. Gut 300 Polizisten waren im Einsatz. Zunächst war von 100 Beamten die Rede. Schüsse, die Nachbarn gehört haben wollen, bestätigte die Polizei nicht. Auch von einer Geiselnahme könne nicht gesprochen werden.

Über Stunden blieb die Lage unklar. Die Polizei hatte keinen Kontakt in das gelbe Eckhaus. Erst war von einer "unklaren Bedrohungslage" die Rede, später von einer "statischen Lage". Vorsichtig wagten sich die Spezialkräfte schließlich - gepanzert und bewaffnet - in das Haus. Sie fanden den dort ansässigen 75-jährigen Rechtsanwalt und einen 67-jährigen Mann aus dem Großraum Frankfurt am Main tot im Untergeschoss. Zum Verhältnis der beiden sagten die Beamten zunächst nichts.

Das SEK zog am frühen Abend ab, die Spurensicherung nahm die Arbeit auf in dem zartgelben Haus mit den weißen Schlagläden und der blau-weiß gestreiften Markise. Details zum Tathergang gebe es frühestens am Dienstag, sagte ein Polizeisprecher.

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