Partner der

Greenpeace warnt vor Rückkehr nach Fukushima

|

So sei der 30 Kilometer von Fukushima entfernte Bezirk Litate noch immer stark radioaktiv verstrahlt, erklärte Greenpeace auf Basis eigener Messungen. Eine Rückkehr der Menschen in ihre Häuser sei "nicht zu verantworten". Die Regierung in Tokio will die Evakuierungsbefehle für viele von der Katastrophe betroffene Gebiete bis März 2017 aufheben. Da damit die Kompensationszahlungen wegfielen, wären viele Opfer gezwungen, zurückzukehren.

Japans Regierung hat in den vergangenen Jahren in einer beispiellosen Säuberungsaktion versucht, die Region Fukushima zu dekontaminieren. Dieser Versuch sei "gescheitert", so Greenpeace. Man habe auf dekontaminierten Feldern in der Region Litate Werte gemessen, die einer jährlichen Dosis von mehr als 10 Millisievert entsprächen. "Das ist das Zehnfache des international zulässigen Grenzwerts", erklärte Greenpeace-Atomexperte Heinz Smital. Bei jedem Regen würden große Mengen Radioaktivität aus Wäldern und von Hügeln auf Felder und Wiesen der Region gespült. "Die Messungen belegen, dass die japanische Regierung außerstande ist, wieder sichere Lebensbedingungen in den verseuchten Gebieten herzustellen", hieß es.

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Partner der

Evangelische Kirche: 61 Millionen Euro an Steuereinnahmen im Kreis

Nur in Stuttgart hat die evangelische Kirche in Baden-Württemberg mehr Kirchensteuer eingenommen als im Landkreis Ludwigsburg, vermeldet das Statistische Landesamt. weiter lesen