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Kommentar zur Vergabe des Friedensnobelpreis: Weil es um alles geht

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Unermüdliche, oft  belächelte Kämpfer gegen Atomwaffen haben den Friedensnobelpreis bekommen. Wer hätte ihn mehr verdient als sie? Über all den Auseinandersetzungen um Klimapolitik,  Separatismus, pseudoreligiösen Wahn und anderem, das den Frieden gefährdet, wurde die größte aller Gefahren fast vergessen. Die atomare Auslöschung von großen Teilen der Menschheit.

 Lange wurde das Konzept der nuklearen Abschreckung gefeiert. War es denn nicht erfolgreich? Immerhin hat nach Hiroshima und Nagasaki niemand mehr Atomwaffen eingesetzt. Wie dicht die Welt in der Kuba-Krise an den Abgrund gerückt war, begriff man erst Jahrzehnte später richtig. Als Ronald Reagan US-­Präsi­dent wurde, machte sich die Band Genesis in einem Video über den Ex-­Schauspieler lustig, der den Roten Knopf mit seinem Wecker verwechselt.

Doch nun sitzt Donald Trump am Drücker, und niemand lacht mehr. Als seien es Sandkastenspiele, drohen Trump und der nordkoreanische Diktator mit Vernichtung. Gegen diese sehr konkrete Bedrohung gibt es nur ein Mittel: die Vernichtung der Atomwaffen. Aller Atomwaffen.

Ein Kommentar von André Bochow.

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