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König Felipe: Katalonien gefährdet Spaniens Stabilität

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  • Spaniens König Felipe VI. schaltet sich in einer TV-Ansprache an die Nation in den Konflikt um die Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien ein. Foto: Casa Real/Europa Press 01/10
    Spaniens König Felipe VI. schaltet sich in einer TV-Ansprache an die Nation in den Konflikt um die Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien ein. Foto: Casa Real/Europa Press Foto: 
  • Menschenmassen in Barcelona: Nach dem umstrittenen Referendum in Katalonien bereitet sich die Regionalregierung auf die Abspaltung von Spanien vor. Foto: Francisco Seco 02/10
    Menschenmassen in Barcelona: Nach dem umstrittenen Referendum in Katalonien bereitet sich die Regionalregierung auf die Abspaltung von Spanien vor. Foto: Francisco Seco Foto: 
  • Befürworter der katalanischen Unabhängigkeit demonstrieren in Barcelona mit einer riesigen „Estelada“-Fahne, die als Symbol Kataloniens dient. Foto: Nicolas Carvalho Ochoa 03/10
    Befürworter der katalanischen Unabhängigkeit demonstrieren in Barcelona mit einer riesigen „Estelada“-Fahne, die als Symbol Kataloniens dient. Foto: Nicolas Carvalho Ochoa Foto: 
  • Feuerwehrleute schließen sich in Barcelona während eines eintägigen Streiks den Demonstranten an. Foto: Manu Fernandez 04/10
    Feuerwehrleute schließen sich in Barcelona während eines eintägigen Streiks den Demonstranten an. Foto: Manu Fernandez Foto: 
  • Schlagstock-Einsatz: Polizisten in schwerer Ausrüstung versuchen in Barcelona, Menschen beim umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum an der Stimmabgabe zu hindern. Foto: Manu Fernandez 05/10
    Schlagstock-Einsatz: Polizisten in schwerer Ausrüstung versuchen in Barcelona, Menschen beim umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum an der Stimmabgabe zu hindern. Foto: Manu Fernandez Foto: 
  • Am Tag des Referendums gab es gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen der Guardia Civil und den Separatisten. Foto: Francisco Seco 06/10
    Am Tag des Referendums gab es gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen der Guardia Civil und den Separatisten. Foto: Francisco Seco Foto: 
  • Einheiten der Guardia Civil, der spanischen Nationalpolizei, gehen in Santa Julia de Ramis bei Girona gegen Menschen vor, die vor einem zum Wahllokal umfunktionierten Sportcenter warten. Foto: Francisco Seco 07/10
    Einheiten der Guardia Civil, der spanischen Nationalpolizei, gehen in Santa Julia de Ramis bei Girona gegen Menschen vor, die vor einem zum Wahllokal umfunktionierten Sportcenter warten. Foto: Francisco Seco Foto: 
  • Spanische Polizisten und katalanische Demonstranten: Insgesamt wurden im Zusammenhang mit der Abstimmung etwa 900 Menschen verletzt. Foto: Manu Fernandez 08/10
    Spanische Polizisten und katalanische Demonstranten: Insgesamt wurden im Zusammenhang mit der Abstimmung etwa 900 Menschen verletzt. Foto: Manu Fernandez Foto: 
  • Befürworter des katalanischen Unabhängigkeitsreferendums demonstrieren in Barcelona. Foto: Felipe Dana 09/10
    Befürworter des katalanischen Unabhängigkeitsreferendums demonstrieren in Barcelona. Foto: Felipe Dana Foto: 
  • Jubelnde Befürworter der Unabhängigkeit Kataloniens nach der Schließung der Wahllokale in Barcelona. Foto: Emilio Morenatt 10/10
    Jubelnde Befürworter der Unabhängigkeit Kataloniens nach der Schließung der Wahllokale in Barcelona. Foto: Emilio Morenatt Foto: 
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Mit scharfer Kritik an der Regionalregierung in Katalonien hat sich der spanische König Felipe VI. erstmals in den Konflikt um die Unabhängigkeitsbestrebungen in der Region eingeschaltet.

Mit ihrem Vorhaben, in den nächsten Tagen die Abspaltung von Spanien auszurufen, , sagte der Monarch am späten Dienstagabend in einer TV-Ansprache an die Nation.

Die Regionalregierung von könnte nach dem Sieg des „Ja“-Lagers bei einem umstrittenen Referendum am Sonntag schon in den nächsten Tagen . Barcelona hatte das Referendum ungeachtet eines Verbots durch das Verfassungsgericht und auch gegen den Willen der abgehalten.

Die Regionalregierung bewege sich „außerhalb des Gesetzes“ und habe Katalonien mit ihren Aktionen entzweit, sagte Felipe. „Es sind schwierige Zeiten, aber wir werden sie überwinden und vorwärtskommen“, sagte das 49 Jahre alte Staatsoberhaupt. Allen Spaniern wolle er „eine Botschaft der Ruhe und der Hoffnung“ übermitteln. Ohne demokratischen Respekt gebe es kein friedliches Zusammenleben. Es liege in der „Verantwortung des Staates, die verfassungsmäßige Ordnung sicherzustellen.“

Nachdem es schon am Sonntag große Kundgebungen für Unabhängigkeit gegeben hatte, gingen am Dienstag erneut in ganz Katalonien auf die Straßen. Im Rahmen eines von Gewerkschaften und anderen Organisationen ausgerufenen Generalstreiks protestierten sie gegen den harten Einsatz der von Madrid entsandten Polizeieinheiten während des Referendums. Diese hatten den Auftrag, die Abhaltung der Abstimmung zu verhindern. Nach amtlichen Angaben wurden knapp 900 Bürger verletzt.

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Kommentare

03.10.2017 21:57 Uhr

titanic

Mal angenommen.
Bayern möchte sein Ding.
90% der Bayern sind dafür.
Bundesweit aber nur 23%.

Warum wären das wohl bundesweit so wenig?
Wären nicht alle froh, diese Lederhosenheinis los zu werden?

Im Prinzip ja.
Aber die verdienen das Geld und MÜSSEN es dann teilen.
SO blöd sind wir in NRW oder Bremen oder Berlin dann auch wieder nicht.

Da schicken wir mal besser die Bundespolizei.
23% ist zu wenig demokratisch. Ätsch!

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03.10.2017 13:42 Uhr

Wenn...

die Menschen in Katalonien oder auch in Südtirol oder Schottland mehrheitlich unabhängige Länder werden wollen, sollte gerade die EU dies unterstützen. Beim schottischen Referendum wurde nämlich vorgemacht, wie man so etwas gut und demokratisch hin bekommen kann. Mit dem Ergebnis, dass Schottland weiter Teil von Grossbritannien bleibt.

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