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Kunstmuseum Stuttgart feiert zehn Jahre Kubus

Seit zehn Jahren lädt der gläserne Kubus des Kunstmuseums Stuttgart zum Eintritt in die städtische Sammlung - und zu großen Ausstellungen.

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Der gläserne Kubus des Stuttgarter Kunstmuseums.  Foto: 

Willi Baumeister, Michel Majerus, Otto Dix und aktuell Dieter Roth - beim Gedanken ans Kunstmuseum Stuttgart sind sie sofort da: die großen Ausstellungen und auch die kleineren, aber erhellenden Einblicke in die Gedankenwelt etwa eines Fritz Winter.

Vor zehn Jahren wurde der von den Architekten Hascher + Jehle entworfene Glaskubus in Stuttgart eröffnet, und es mag eine Phrase sein, aber in diesem Falle ist sie wahr: Man mag sich das Gebäude nicht mehr wegdenken vom Schlossplatz. Nicht in erster Linie wegen seiner modernen Außenhaut, sondern wegen seines substanziellen Innenlebens. Hier wird nicht nur die städtische Sammlung von 15 000 Werken verwaltet, hier wird gestaltet - mittlerweile bis an den Bodensee hinunter, wo das Kunstmuseum seit 2013 das idyllisch gelegene Museum Haus Dix als Außenstelle betreibt.

Das Kunstmuseum Stuttgart verfüge nicht über eine breit angelegte, historische Kollektion, sagt Ulrike Groos, die das Haus seit fünf Jahren leitet. Ziel könne nicht sein, enzyklopädisch zu sammeln, "sondern den Eigencharakter der Sammlung zu stärken". Ein Bekenntnis zur Konzentration, das auch das Jubiläumsjahr prägt. 2015 ist der Verbindung von Kunst und Musik gewidmet. Ulrike Groos setzt auf Austausch: "Mich interessieren Grenzüberschreitungen zwischen den verschiedenen Künsten ganz allgemein". Eine Grenzüberschreitung von Kunst zu Literatur ist etwa die aktuelle Schau zu den Künstlerbüchern aus der Sammlung Lucius.

Bevor im Herbst die Ausstellungen "Camille Graeser und die Musik" und vor allem "I Got Rhythm" über Kunst und Jazz seit 1920 eröffnen, wird an diesem Wochenende gefeiert, mit einem neuen Sammlungskatalog und einem Bürgerfest. Am Samstag, 10 bis 24 Uhr, und Sonntag, 10 bis 18 Uhr, ist freier Eintritt im Museum, es gibt Führungen, ein Kinderprogramm - und natürlich auch Musik.

Info www.kunstmuseum-stuttgart.de

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