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Kultur wiegt schwer

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Darf’s ein bisschen mehr sein? Bei der Allgemeinbildung gerne. Ob es in unserer Welt besser, friedlicher, gerechter zuginge, wenn die Menschen informierter wären? Auf jeden Fall hätten es Demagogen deutlich schwerer mit dem Volk. Das ist freilich leichter gesagt als getan: „1 Kilo Kultur“ aber wirft jetzt C. H. Beck in die Waagschale. So heißt und so viel wiegt der Band von Florence Braunstein und Jean-Français Pépin, der auf 1296 Seiten „das wichtigste Wissen von der Steinzeit bis heute“ versammelt.

Ja, es sind zwei Universitätsgelehrte aus Paris, die im Frankreich der Marine Le Pen derzeit eigentlich genug mit der Aufklärung zu tun hätten. Aber bitte keine Ressentiments. Dieses Buch, das mit einem schönen Sokrates-Spruch, „Ich weiß, dass ich nichts weiß“, für sich wirbt, bietet tatsächlich einen Überblick über die Kulturgeschichte der Menschheit, in elf Blöcken, von der Vor- und Frühgeschichte bis zum „Start ins 21. Jahrhundert“. Wobei die Autoren sinnigerweise damit beginnen, wie die Existenz unseres Universums zu erklären ist. Respekt, wie Braunstein und Pépin ziemlich verständlich selbst die Spezielle Relativitätstheorie Albert Einsteins an die Frau, den Mann bringen.

Andererseits haben sie etwa für Johann Sebastian Bach, einen der wichtigsten Komponisten überhaupt, nur drei Zeilen übrig auf der einen Seite „Barockmusik in Europa“. Aber wer wirklich alles Wissen – Geschichte wie Philosophie, Religion, Literatur, Musik, Malerei etc. – aufschreiben will, nicht tonnenschwer, sondern verständlich komprimiert auf ein Kilo, muss selbstverständlich abwägen. Lesen kann man das alles auch grammweise. Welche Masse an Kultur dieses Buch nun bewegt, wie sich das mit der Trägheit des Lesers verhält oder seinem Standort? Welche Energie man daraus ziehen kann? Keine Ahnung, aber über Newton und Co. informiert das Buch auch.

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